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Die Mitgliederzahl hat sich erhöht, in der Kasse ist ein Plus und die Aktiven haben sich vielfach fortgebildet: Eine erfolgreiche Bilanz für 2017 ist bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Endlkirchen am Sonntag den 07.Januar 2018, im Gasthaus Auer gezogen worden. 80 Mitglieder waren dazu erschienen.
Der Finanzbericht von Kassier Michael Hindera wies ein Plus aus: Die Einnahmen, 21 571 Euro, überwogen die Ausgaben von 19 841 Euro, davon 7629 Euro an Investitionen für Ausrüstung und allg. Feuerwehrbetrieb. Größte Einnahmeposten waren die Haussammlung, die Christbaumversteigerung sowie das Dorffest. Der Überschuss von 1730 Euro wird laut Hindera den Rücklagen zugeführt.
Einen Überblick über das Vereinsleben gab Schriftführer Norbert Werkstetter. So wurde in zahlreichen Vorstandssitzungen der Jahresablauf geplant. Neben der eigenen Christbaumversteigerung wurden diverse Veranstaltungen der Nachbarvereine besucht, fester Bestandteil waren auch wieder das Florianiamt, die Steckerlfischparty und die Nikolausfeier. 15 Kindern wurde beim Ferienprogramm ein unterhaltsamer Nachmittag beschert. Ein Highlight war das Stehlen und Bewachen des Maibaumes der Hubertusschützen, der am 1. Mai auf dem Erlbacher Dorfplatz aufgestellt wurde.
Über die Jugendgruppe berichtete Bernhard Bader. In neun Übungen hatte sich der Nachwuchs auf die Leistungsprüfung vorbereitet und bestand sie mit Bravour. Im Rahmen des Ferienprogrammes hatte diese Gruppe auch eine Brandsimulation durchgeführt. Ein weiterer Höhepunkt war vor Weihnachten die Überbringung des Friedenslichtes aus Bethlehem.
Über fünf Neuzugänge freute sich 1.Kommandant Markus Freibuchner: In den aktiven Dienst traten Eva Spateneder, Theresa Schwertfellner und Wolfgang Hinterecker ein. Kilian Roßmüller und Michael Spateneder bereichern die Jugendgruppe. Per Handschlag verpflichtete sie der Kommandant für den Feuerwehrdienst. Die Wehr hat damit nun 69 aktive und 67 passive Mitglieder.
Freibuchner berichtete von Lehrgängen und Schulungen, bei denen sich zahlreiche Wehrmänner zu Maschinisten, Truppführern, Atemschutzträgern, sowie in technischen Fächern aus- und weiterbilden konnten. Insgesamt 16 Frauen und Männer haben Leistungsprüfungen in unterschiedlichen Stufen geschafft.
Neben den regulären Übungen fand am 22. Mai eine Gemeinschaftsübung mit den Wehren Erlbach, Perach und Reischach statt: Bei der Bewältigung eines „Unglücksfalls“ im alten Lehrerwohnhaus hätten Wärmebildkameras gute Dienste geleistet. Bei einer weiteren Gemeinschaftsübung mit Arbing und Reischach, sowie dem BRK wurde ein Autounfall simuliert.
Häufigster Grund für die Einsätze der Wehrleute sind technische Hilfeleistungen, Verkehrsleitung und Sicherung bei Unfällen sowie Parkplatzeinweisung bei Großveranstaltungen. Aber auch zur Beseitigung von Unwetterschäden, zur Absicherung bei Baumfällungen und beim Einfangen entlaufener Pferden und Rindern leisteten die Feuerwehrfrauen und Männer gute Arbeit.
Ihre Schatten wirft auch schon die geplante Ersatzbeschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges mit 3000-Liter-Tank voraus. Wegen des Gewichtes von über 7,5 Tonnen sind zum Führen Lkw-Führerscheine nötig, die von der Gemeinde und der Wehr bezuschusst werden. Seinen Dank richtete der Kommandant an die Gemeinde für die Unterstützung. Nachdem die Revisoren Günther Hochhäusl und Manfred Rothenaicher einwandfreie Kassenführung bestätigt hatten, beantragte Bürgermeister Franz Watzinger die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig gewährt wurde.
Watzinger lobte im Grußwort den aktiven Verein: „Habt Ihr bei den vielen Veranstaltungen und Lehrgängen überhaupt noch Zeit für Einsätze?“, fragte er scherzhaft. Vor allem die gute Jugendarbeit und der hohe Ausbildungsstand seien lobenswert. Dies sei Voraussetzung, um den Ernstfall bewältigen zu können. Die Zusammenarbeit mit den anderen Ortsvereinen zeuge von einer guten Dorfgemeinschaft. Eine finanzielle Herausforderung werde die Anschaffung des neuen Fahrzeuges, da auch die Wehr Erlbach vor dem gleichen Problem stehe. Er begrüßte den Entschluss beider Wehren, bei die Fahrzeugausstattung unterschiedliche Schwerpunkte zu setzen, um gemeinsam eine hohe Schlagkraft zu erreichen. Auch Kreisjugendwart Rupert Maier fand diese Entscheidung sinnvoll, so könnten beide Wehren sich ergänzen..
Kreisbrandrat Werner Huber, der wie auch Kreisbrandinspektor Alois Wieser und Kreisbrandmeister Hans Grabmaier der Versammlung beiwohnte, gab bekannt, dass zum Hochwasserschutz bei der Endlkirchener Wehr eine Hochleistungspumpe stationiert werden soll. Erfreulich sei auch, dass die Gruppenführerlehrgänge nun auch bei der Werksfeuerwehr in Gendorf absolviert werden könnten. Da die Anforderungen an die Feuerwehrleute immer komplexer werden, sei eine gute Ausbildung dafür Grundvoraussetzung.
Eine besondere Ehre wurde Josef Fellner zuteil: für seine sage und schreibe 70-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr wurde er mit einer Urkunde ausgezeichnet. Feller war 1948 in seiner Heimatgemeinde Forstkastl der Feuerwehr beigetreten und schloss sich nach seiner Einheirat auf den „Kirchmaierhof“ im Jahr 1960 der örtlichen Wehr an. Nach vielen aktiven Jahren wechselte er zu den passiven Mitgliedern über. Daniel Gartmaier und Johann Waitzhofer wurden für zehn Jahre Zugehörigkeit geehrt. -hok
Quelle: ANA 10.01.2018

Realitätsnahe Voraussetzungen waren gegeben bei der gemeinsamen Übung der Freiwilligen Feuerwehren von Endlkirchen, Arbing und Reischach, sowie des BRK-Zuges Reischach am vergangenen Montagabend. Dabei wurde nahe Maschberg, Gemeinde Erlbach, ein Verkehrsunfall mit verletzten und eingeklemmten Personen simuliert.
Nach dem „Zusammenstoß zweier Pkw"', so die Übungsannahme, galt es, die Straße zu sperren, denn Unfallort auszuleuchten und die Verletzten zu bergen und zu versorgen. Dabei kam auch der Rettungsspreizer der Reischacher Wehr zum Einsatz. Nach dem Eintreffen der Rettungskräfte, die vom Einsatzleiter Simon Rothenaicher von der Wehr Endlkirchen koordiniert wurden, galt es vorrangig, die „verletzten" Personen zu versorgen. Diese waren von Mitgliedern des BRK-Zuges Reischach täuschend echt mit „Wunden" geschminkt worden. Nach der Erstversorgung im Unfallauto durch die BRK-Hilfskräfte, wurden diese, unterstützt von Feuerwehrmitgliedern sorgsam aus den Autos geholt und zur „Weiterbehandlung" abtransportiert. Aus einem Auto jedoch konnten die „Verletzten" nur mit Hilfe eines Rettungsspreizers befreit werden. Die Reischacher Wehr demonstrierte dieses Rettungsgerät, das mit einem Druck von bis zu 700 bar arbeitet, eindrucksvoll. Nach der Öffnung der Fahrertüre wurden die Dachholme durchschnitten, das Auto damit in ein „Cabrio" umgewandelt. Mit ihrem Hilfeleistungsfahrzeug (HLF) ist diese Wehr auf Hilfeleistung dieser Art spezialisiert. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewähren, musste jedoch vorher die Straße abgesperrt und der Unfallort mit Scheinwerfern ausgeleuchtet werden. Vorsorglich standen Wehrmänner mit Atemschutz und Löschmitteln parat.
Zur anschließenden Besprechung im Feuerwehrhaus Endlkirchen hieß der 1. Kommandant Markus Freibuchner, der auch Organisator dieser Übung war, rund 45 Einsatzkräfte willkommen. Er und Einsatzleiter Simon Rothenaicher lobten das besonnene Vorgehen aller Hilfskräfte. So seien die „Verletzten" während der Bergung ermunternd angesprochen, gewärmt und mit Decken vor Glassplittern geschützt worden. Auch Kreisbrandmeister Hans Grabmaier aus Töging, der bei dieser Übung anwesend war, lobte den guten Ausbildungsstand der Wehrmitglieder. Er erwähnte auch noch den Einsatz von Wärmebildkameras, mit denen vermisste Personen auf eine Entfernung von mehreren hundert Metern geortet werden konnten. Auch die Anzahl der Insassen kann mit diesen Kameras nachträglich ermittelt werden. Dies sei wichtig, so der Kreisbrandmeister, wenn nicht klar ist, ob sich Personen vom Unfallortentfernt haben. Alle Beteiligten waren sich einig, dass diese Übung eine gute Weiterbildungsmaßnahme war. - hok
Quelle: ANA 27.11.2017

Eine ausgezeichnete Leistung haben die acht Engagierten Jugendlichen der Freiwilligen Feuerwehr Endlkirchen - sieben Buben und ein Mädchen - bei der Prüfung zum Feuerwehr-Jugendleistungsabzeichen gezeigt. Unter der Anleitung von 1. Kommandant Markus Freibuchner, Vorstand Johann Schwertfellner sowie mehrerer Feuerwehrmänner und -Frauen erlernten sie verschiedene Knotentechniken, den Umgang mit Feuerwehrgerätschaften, sowie theoretisches Wissen. Dies mussten sie unter den kritischen Augen der Schiedsrichter Helmut Kreupl, Andreas Spindler und Robert Stey sowie Jugendwart Rupert Maier unter Beweis stellen. Alle Prüflinge waren erleichtert, als Kreisbrandmeister Helmut Kreupl das Ergebnis „Ihr habt alle mit Bravour bestanden" verkündete. Er unterstrich, dass es äußerst wichtig sei, dass gut ausgebildete Feuerwehrleute heranwachsen. Kommandant Markus Freibuchner zeigte sich erfreut, dass bereits eineinhalb Jahre nach Gründung der Jugendgruppe diese Leistungsprüfung abgelegt werden konnte. Jugendwart Rupert Maier ermunterte die frisch geprüften Feuerwehrleute, sie sollen auf dieser Leistung aufbauen und sich als Erwachsene im Feuerwehrwesen weiterbilden. Auch Bürgermeister Franz Watzinger und Kreisbrandmeister Hans Grabmaier betonten, dass Helfen auch Freude bereiten könne. Abschließend überreichte das Prüfungsteam den jungen Feuerwehrleuten die Auszeichnung. Über ihr erstes Feuerwehrabzeichen freuten sich Benjamin Geltinger, Manuel Grübl, Julius Latein, Simon Niederleitner, Laurent und Lukas Peterbauer, Eva Spateneder und Daniel Wieslhuber. -hok
Quelle: ANA 25.09.2017

Jugendfeuerwehr Leistungsabzeichen 2017Jugendfeuerwehr Leistungsabzeichen 2017

Der Gemeinderat steht der Neuanschaffung von Fahrzeugen für die Freiwilligen Feuerwehren Erlbach und Endlkirchen positiv gegenüber. Das zeigte sich bei der Sitzung am Dienstag, als die entsprechenden Anträge behandelt wurden. Schon länger hatte es aus den beiden Feuerwehren Signale gegeben, dass man sich neue Fahrzeuge wünsche. Beide Feuerwehrvereine haben nun ein Konzept entwickelt, das Stefan May, 2. Kommandant, und Alexander Preywisch, Ausbildungskoordinator der Erlbacher Wehr, erläuterten: Derzeit verfügen beide Wehren über je ein „Löschgruppenfahrzeug" (LF-8), die beide 27 Jahre alt sind. In jüngerer Zeit treten an den Fahrzeugen aber immer wieder mal technische Probleme auf, die in die Jahre gekommenen Ausrüstungsgegen stände gehen öfter kaputt. Kurz um: Mittelfristig seien neue Fahrzeuge nötig, um den Feuerwehrdienst angemessen erledigen zu können. Bei der Neubeschaffung der Fahrzeuge sollte nun darauf geachtet werden, dass nicht beide Wehren mit gleichartigen Fahrzeugen ausgestattet werden: Dem Konzept zufolge sollte die Feuerwehr Endlkirchen ein „LF 20/30" erhalten, das in erster Linie zum Löschen von Bränden geeignet ist. Die Feuerwehr Erlbach aber sollte ein „Hilfeleistungslösch- gruppenfahrzeug" („HLF10") erhalten, das eher auf Technische Hilfeleistungen spezialisiert ist: Mit dieser Ausstattung würde sich das Spektrum der von beiden Wehren abgedeckten Möglichkeiten im Gemeindegebiet sehr gut ergänzen, erläuterten Stefan May und Alexander Preywisch. Diesen Wünschen entsprach der Gemeinderat mit einem einstimmigen Beschluss. Demnach soll das HLF-10 der Erlbacher Wehr im Jahr 2018 europaweit ausgeschrieben und dann 2019 beschafft werden. Etwas zeitlich versetzt soll das Endlkirchener LF 20/30 dann bis zum Jahr 2021 im Feuerwehrhaus stehen. Freilich können die exakten Kosten jetzt noch nicht benannt werden. Doch kalkuliert man bei der Gemeinde damit, dass pro Fahrzeug nach Abzug der Zuschüsse für die Gemeinde rund 260 000 Euro verbleiben, insgesamt also eine Ausgabe von 520 000 Euro auf die Gemeinde zukommt. -
Quelle: ANA 21.09.2017


Einen erlebnis- und auch lehrreichen Nachmittag erlebten 15 Kinder im Rahmen des Erlbacher Ferienprogrammes bei der Feuerwehr Endlkirchen. Zunächst galt es, in der Freizeitanlage "Schmoizgruab" ein Kreuzworträtsel zu lösen, bevor bei einem Wanderquiz verschiedene Fragen beantwortet und Geschicklichkeitsspiele absolviert werden mussten. Der Weg zu den elf Stationen mussten die Kinder aus einer Wegbeschreibung finden. Anschließend ging es mit den Feuerwehrautos mit Blaulicht und „Tatü-Tata" zum Feuerwehrhaus nach Öging, wo die Wehr mit einem Brandsimulator ein kleines Feuer entzündet hatte. Die Kinder durften unter Anleitung von Kommandant Markus Freibuchner mit Feuerlöschern die Flammen bekämpfen. In der anschließenden Simulation konnte noch eine Stichflamme von den Kindern bestaunt werden, die entsteht, wenn ein Fettbrand mit Wasser gelöscht wird. Zurück in Zaunhub ging es weiter mit Geschicklichkeitsspielen und einer Einsatzübung Wasser der Feuerwehrjugend. Am lustigsten dabei war das Zielen mit dem Wasserstrahl auf eine Hausattrappe. Einige Kinder nutzten die Gelegenheit sich nach den Spielen im Badeteich abzukühlen. Nach den verspeisten Grillwürsteln ging dieser unterhaltsame und lehrreiche Tag am Lagerfeuer dann viel zu schnell zu Ende.

Ferienprogramm 2017Ferienprogramm 2017