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Vor knapp einem Jahr mussten sie zum letzten Mal ausrücken. Sturm Kolle hatte in Töging Strommasten geknickt, Expertenwissen war gefragt. Ebenso im Oktober 2016, als im Innkanal ein Lastwagen versank. Und natürlich wenige Monate zuvor bei der Hochwasser-Bewältigung in Simbach. Ein Blick in die Einsatzbilanz der Altöttinger THWler zeigt schon: Oft werden die „Blauen" nicht zu Hilfe geholt. Dabei hätten sie den „Roten" mitunter einiges voraus.
Fast schon versteckt liegt die Niederlassung des Technischen Hilfswerks im Eisenfeldener Gewerbegebiet. Eingerahmt von Firmenhallen warten Lkw, Anhänger, Verpflegungseinheit und tonnenweise Gerätschaften auf ihren Einsatz. Gut möglich, dass sie darauf jahrelang warten. So wie auch der aktive Kern des etwa 35 Köpfe zählenden Ortsverbands - wobei der Begriff Ortsverband verwirrt, weil das Einzugsgebiet den gesamten Landkreis umfasst.
Mitglieder, vor allem solche, die anpacken, könnte die Niederlassung deutlich mehr gebrauchen, sagt Bernhard Bader, der im Ortsverband die Öffentlichkeitsarbeit verantwortet. Nur: Wo Sich die anderen Blaulicht-Organisationen wie Feuerwehr und BRK schon schwer tun, steht das THW vor einer besonders großen Aufgabe. „Die Feuerwehren sind in den Gemeinden präsent, sie gehören zum Dorf dazu", sagt Bader. Beim THW dagegen sind weder Kommune, noch Landkreis oder Land zuständig, sondern einzig der Bund. Und seit dieser die Wehrpflicht ausgesetzt hat, sind auch jene Helfer weggebrochen, die eine längerwierige THW-Verpflichtung der Bundeswehr vorgezogen hatten.THW Stadtplatz
So kommt es, dass die „Blauen" immer noch ein wenig mehr von Nachwuchssorgen geplagt werden als die „Roten" - auch weil man beim THW halt viel übt und wartet, aber das Gelernte nur selten unter Beweis stellen kann, wohingegen Einsätze und die damit verbundene Herausforderung bei den Feuerwehren quasi zum Alltag gehören.
Kommt es allerdings doch zur Alarmierung, dann wissen die THWler von Anfang an, dass es ums Ganze geht. Großschadensereignisse, die sich über mehrere Tage hinziehen können, sind ihr Fachgebiet, egal ob Hochwassereinsätze, Unwetterfolgen oder komplizierte Spezialaufgaben, etwa der Waldbrand am Thumsee vor fünf Jahren.
Bei der 50-Jahr-Feier am Wochenende verglich der Leiter der Gendorfer Werkfeuerwehr, Martin Siebert, das THW mit Langstreckenläufern, während die Feuerwehren Sprinter seien. Tatsächlich sind die Hilfswerker nichts für den Soforteinsatz. Sie kommen dann, wenn „den anderen die Luft" ausgeht, wie es Bernhard Bader spaßeshalber beschreibt. Gefragt Sind sie auch, wenn die Feuerwehren technisch an ihre Grenzen stoßen. „Alles gerne eine Nummer größer", sagt der 35-Jährige in Bezug auf die Ausstattung, egal ob es um Lkw- Hebekissen, Pumpen oder Stromaggregate geht.
Mit denen ist der Altöttinger Ortsverband gut ausgestattet. Zwei Bergungsgruppen sind zentraler Bestandteil des Standortes, inklusive allem was beispielsweise zur Trümmerbeseitigung oder dem Bau von Hilfskonstruktionen notwendig ist. Dazu kommt die Verpflegungskomponente, die klassische Suppenküche also, die bei langwierigen Einsätzen bis zu 250 Helfer versorgen kann.
Integriert sind die Altöttinger in die Mühldorfer Regionalstelle. Deren Gebiet reicht von Berchtesgaden bis Landshut und umfasst Spezialeinheiten mit Bergungstauchern, Sprengtechnikern und schweren Räumfahrzeugen. Klar blicke man immer auch ein klein wenig neidisch zu den Kollegen, während man selbst an der Suppenküche steht, sagt Bernhard Bader mit einem Augenzwinkern, „aber wenn dann im Einsatz der Hunger kommt, passt's auch wieder“. Zumal die Zusammenarbeit reibungslos funktioniere.
Nicht immer ganz so einfach sei es hingegen mit den Feuerwehren. Zwar sei zum Glück jene Zeit weitgehend vorüber, in der örtliche Kommandanten mit Argusaugen über ihr Revier wachten und bereits den Gedanken an einen Ruf nach Verstärkung als Zeichen der Schwäche auffassten. Doch gebe es schon immer wieder Einsätze, bei denen sich die THWler im Nachhinein fragen würden, weshalb sie nicht hinzugerufen wurden. „Von friedlicher Koexistenz", spricht Bernhard Bader in Bezug auf das Verhältnis zwischen „Blauen" und „Roten", und kann dabei gut einen Blick auf beide Seiten werfen, schließlich gehört er neben seiner THW-Tätigkeit auch der Feuerwehr Endlkirchen an - eine Seltenheit, denn eines hat sich über die Jahrzehnte weitgehend gehalten: entweder THW oder Feuerwehr.
50 Jahre sind es mittlerweile, dass der Altöttinger Ortsverband aus der Taufe gehoben wurde. Untergebracht war er zunächst in der Alten Knabenschule am Stadtplatz Neuötting, erst nach einigen Zwischenstationen ging es nach Eisenfelden. Der erste Einsatz folgte im Januar 1970, als es galt, Dächer von Schneemassen zu befreien. Seitdem hatten es die THWler immer wieder mit anspruchsvollen Aufgaben zu tun: dem 1976er-Erdbeben in Norditalien etwa, den Stürmen Vivian und Wiebke zu Beginn der 90er, den Hilfslieferungen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion oder auch den Hochwasserkatastrophen an der Oder und zuletzt in Simbach. Vor allem in letztgenanntem Fall waren die „Blauen" gefragt, mit ihren Gerätschaften, ihrem Wissen und der zusätzlichen Arbeitskraft. Da gab's dann auch keine Frotzeleien seitens der „Roten" mehr.

Quelle: ANA 21.06.2018

Die Mitgliederzahl hat sich erhöht, in der Kasse ist ein Plus und die Aktiven haben sich vielfach fortgebildet: Eine erfolgreiche Bilanz für 2017 ist bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Endlkirchen am Sonntag den 07.Januar 2018, im Gasthaus Auer gezogen worden. 80 Mitglieder waren dazu erschienen.
Der Finanzbericht von Kassier Michael Hindera wies ein Plus aus: Die Einnahmen, 21 571 Euro, überwogen die Ausgaben von 19 841 Euro, davon 7629 Euro an Investitionen für Ausrüstung und allg. Feuerwehrbetrieb. Größte Einnahmeposten waren die Haussammlung, die Christbaumversteigerung sowie das Dorffest. Der Überschuss von 1730 Euro wird laut Hindera den Rücklagen zugeführt.
Einen Überblick über das Vereinsleben gab Schriftführer Norbert Werkstetter. So wurde in zahlreichen Vorstandssitzungen der Jahresablauf geplant. Neben der eigenen Christbaumversteigerung wurden diverse Veranstaltungen der Nachbarvereine besucht, fester Bestandteil waren auch wieder das Florianiamt, die Steckerlfischparty und die Nikolausfeier. 15 Kindern wurde beim Ferienprogramm ein unterhaltsamer Nachmittag beschert. Ein Highlight war das Stehlen und Bewachen des Maibaumes der Hubertusschützen, der am 1. Mai auf dem Erlbacher Dorfplatz aufgestellt wurde.
Über die Jugendgruppe berichtete Bernhard Bader. In neun Übungen hatte sich der Nachwuchs auf die Leistungsprüfung vorbereitet und bestand sie mit Bravour. Im Rahmen des Ferienprogrammes hatte diese Gruppe auch eine Brandsimulation durchgeführt. Ein weiterer Höhepunkt war vor Weihnachten die Überbringung des Friedenslichtes aus Bethlehem.
Über fünf Neuzugänge freute sich 1.Kommandant Markus Freibuchner: In den aktiven Dienst traten Eva Spateneder, Theresa Schwertfellner und Wolfgang Hinterecker ein. Kilian Roßmüller und Michael Spateneder bereichern die Jugendgruppe. Per Handschlag verpflichtete sie der Kommandant für den Feuerwehrdienst. Die Wehr hat damit nun 69 aktive und 67 passive Mitglieder.
Freibuchner berichtete von Lehrgängen und Schulungen, bei denen sich zahlreiche Wehrmänner zu Maschinisten, Truppführern, Atemschutzträgern, sowie in technischen Fächern aus- und weiterbilden konnten. Insgesamt 16 Frauen und Männer haben Leistungsprüfungen in unterschiedlichen Stufen geschafft.
Neben den regulären Übungen fand am 22. Mai eine Gemeinschaftsübung mit den Wehren Erlbach, Perach und Reischach statt: Bei der Bewältigung eines „Unglücksfalls“ im alten Lehrerwohnhaus hätten Wärmebildkameras gute Dienste geleistet. Bei einer weiteren Gemeinschaftsübung mit Arbing und Reischach, sowie dem BRK wurde ein Autounfall simuliert.
Häufigster Grund für die Einsätze der Wehrleute sind technische Hilfeleistungen, Verkehrsleitung und Sicherung bei Unfällen sowie Parkplatzeinweisung bei Großveranstaltungen. Aber auch zur Beseitigung von Unwetterschäden, zur Absicherung bei Baumfällungen und beim Einfangen entlaufener Pferden und Rindern leisteten die Feuerwehrfrauen und Männer gute Arbeit.
Ihre Schatten wirft auch schon die geplante Ersatzbeschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges mit 3000-Liter-Tank voraus. Wegen des Gewichtes von über 7,5 Tonnen sind zum Führen Lkw-Führerscheine nötig, die von der Gemeinde und der Wehr bezuschusst werden. Seinen Dank richtete der Kommandant an die Gemeinde für die Unterstützung. Nachdem die Revisoren Günther Hochhäusl und Manfred Rothenaicher einwandfreie Kassenführung bestätigt hatten, beantragte Bürgermeister Franz Watzinger die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig gewährt wurde.
Watzinger lobte im Grußwort den aktiven Verein: „Habt Ihr bei den vielen Veranstaltungen und Lehrgängen überhaupt noch Zeit für Einsätze?“, fragte er scherzhaft. Vor allem die gute Jugendarbeit und der hohe Ausbildungsstand seien lobenswert. Dies sei Voraussetzung, um den Ernstfall bewältigen zu können. Die Zusammenarbeit mit den anderen Ortsvereinen zeuge von einer guten Dorfgemeinschaft. Eine finanzielle Herausforderung werde die Anschaffung des neuen Fahrzeuges, da auch die Wehr Erlbach vor dem gleichen Problem stehe. Er begrüßte den Entschluss beider Wehren, bei die Fahrzeugausstattung unterschiedliche Schwerpunkte zu setzen, um gemeinsam eine hohe Schlagkraft zu erreichen. Auch Kreisjugendwart Rupert Maier fand diese Entscheidung sinnvoll, so könnten beide Wehren sich ergänzen..
Kreisbrandrat Werner Huber, der wie auch Kreisbrandinspektor Alois Wieser und Kreisbrandmeister Hans Grabmaier der Versammlung beiwohnte, gab bekannt, dass zum Hochwasserschutz bei der Endlkirchener Wehr eine Hochleistungspumpe stationiert werden soll. Erfreulich sei auch, dass die Gruppenführerlehrgänge nun auch bei der Werksfeuerwehr in Gendorf absolviert werden könnten. Da die Anforderungen an die Feuerwehrleute immer komplexer werden, sei eine gute Ausbildung dafür Grundvoraussetzung.
Eine besondere Ehre wurde Josef Fellner zuteil: für seine sage und schreibe 70-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr wurde er mit einer Urkunde ausgezeichnet. Feller war 1948 in seiner Heimatgemeinde Forstkastl der Feuerwehr beigetreten und schloss sich nach seiner Einheirat auf den „Kirchmaierhof“ im Jahr 1960 der örtlichen Wehr an. Nach vielen aktiven Jahren wechselte er zu den passiven Mitgliedern über. Daniel Gartmaier und Johann Waitzhofer wurden für zehn Jahre Zugehörigkeit geehrt. -hok
Quelle: ANA 10.01.2018

Realitätsnahe Voraussetzungen waren gegeben bei der gemeinsamen Übung der Freiwilligen Feuerwehren von Endlkirchen, Arbing und Reischach, sowie des BRK-Zuges Reischach am vergangenen Montagabend. Dabei wurde nahe Maschberg, Gemeinde Erlbach, ein Verkehrsunfall mit verletzten und eingeklemmten Personen simuliert.
Nach dem „Zusammenstoß zweier Pkw"', so die Übungsannahme, galt es, die Straße zu sperren, denn Unfallort auszuleuchten und die Verletzten zu bergen und zu versorgen. Dabei kam auch der Rettungsspreizer der Reischacher Wehr zum Einsatz. Nach dem Eintreffen der Rettungskräfte, die vom Einsatzleiter Simon Rothenaicher von der Wehr Endlkirchen koordiniert wurden, galt es vorrangig, die „verletzten" Personen zu versorgen. Diese waren von Mitgliedern des BRK-Zuges Reischach täuschend echt mit „Wunden" geschminkt worden. Nach der Erstversorgung im Unfallauto durch die BRK-Hilfskräfte, wurden diese, unterstützt von Feuerwehrmitgliedern sorgsam aus den Autos geholt und zur „Weiterbehandlung" abtransportiert. Aus einem Auto jedoch konnten die „Verletzten" nur mit Hilfe eines Rettungsspreizers befreit werden. Die Reischacher Wehr demonstrierte dieses Rettungsgerät, das mit einem Druck von bis zu 700 bar arbeitet, eindrucksvoll. Nach der Öffnung der Fahrertüre wurden die Dachholme durchschnitten, das Auto damit in ein „Cabrio" umgewandelt. Mit ihrem Hilfeleistungsfahrzeug (HLF) ist diese Wehr auf Hilfeleistung dieser Art spezialisiert. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewähren, musste jedoch vorher die Straße abgesperrt und der Unfallort mit Scheinwerfern ausgeleuchtet werden. Vorsorglich standen Wehrmänner mit Atemschutz und Löschmitteln parat.
Zur anschließenden Besprechung im Feuerwehrhaus Endlkirchen hieß der 1. Kommandant Markus Freibuchner, der auch Organisator dieser Übung war, rund 45 Einsatzkräfte willkommen. Er und Einsatzleiter Simon Rothenaicher lobten das besonnene Vorgehen aller Hilfskräfte. So seien die „Verletzten" während der Bergung ermunternd angesprochen, gewärmt und mit Decken vor Glassplittern geschützt worden. Auch Kreisbrandmeister Hans Grabmaier aus Töging, der bei dieser Übung anwesend war, lobte den guten Ausbildungsstand der Wehrmitglieder. Er erwähnte auch noch den Einsatz von Wärmebildkameras, mit denen vermisste Personen auf eine Entfernung von mehreren hundert Metern geortet werden konnten. Auch die Anzahl der Insassen kann mit diesen Kameras nachträglich ermittelt werden. Dies sei wichtig, so der Kreisbrandmeister, wenn nicht klar ist, ob sich Personen vom Unfallortentfernt haben. Alle Beteiligten waren sich einig, dass diese Übung eine gute Weiterbildungsmaßnahme war. - hok
Quelle: ANA 27.11.2017

Eine ausgezeichnete Leistung haben die acht Engagierten Jugendlichen der Freiwilligen Feuerwehr Endlkirchen - sieben Buben und ein Mädchen - bei der Prüfung zum Feuerwehr-Jugendleistungsabzeichen gezeigt. Unter der Anleitung von 1. Kommandant Markus Freibuchner, Vorstand Johann Schwertfellner sowie mehrerer Feuerwehrmänner und -Frauen erlernten sie verschiedene Knotentechniken, den Umgang mit Feuerwehrgerätschaften, sowie theoretisches Wissen. Dies mussten sie unter den kritischen Augen der Schiedsrichter Helmut Kreupl, Andreas Spindler und Robert Stey sowie Jugendwart Rupert Maier unter Beweis stellen. Alle Prüflinge waren erleichtert, als Kreisbrandmeister Helmut Kreupl das Ergebnis „Ihr habt alle mit Bravour bestanden" verkündete. Er unterstrich, dass es äußerst wichtig sei, dass gut ausgebildete Feuerwehrleute heranwachsen. Kommandant Markus Freibuchner zeigte sich erfreut, dass bereits eineinhalb Jahre nach Gründung der Jugendgruppe diese Leistungsprüfung abgelegt werden konnte. Jugendwart Rupert Maier ermunterte die frisch geprüften Feuerwehrleute, sie sollen auf dieser Leistung aufbauen und sich als Erwachsene im Feuerwehrwesen weiterbilden. Auch Bürgermeister Franz Watzinger und Kreisbrandmeister Hans Grabmaier betonten, dass Helfen auch Freude bereiten könne. Abschließend überreichte das Prüfungsteam den jungen Feuerwehrleuten die Auszeichnung. Über ihr erstes Feuerwehrabzeichen freuten sich Benjamin Geltinger, Manuel Grübl, Julius Latein, Simon Niederleitner, Laurent und Lukas Peterbauer, Eva Spateneder und Daniel Wieslhuber. -hok
Quelle: ANA 25.09.2017

Jugendfeuerwehr Leistungsabzeichen 2017Jugendfeuerwehr Leistungsabzeichen 2017

Der Gemeinderat steht der Neuanschaffung von Fahrzeugen für die Freiwilligen Feuerwehren Erlbach und Endlkirchen positiv gegenüber. Das zeigte sich bei der Sitzung am Dienstag, als die entsprechenden Anträge behandelt wurden. Schon länger hatte es aus den beiden Feuerwehren Signale gegeben, dass man sich neue Fahrzeuge wünsche. Beide Feuerwehrvereine haben nun ein Konzept entwickelt, das Stefan May, 2. Kommandant, und Alexander Preywisch, Ausbildungskoordinator der Erlbacher Wehr, erläuterten: Derzeit verfügen beide Wehren über je ein „Löschgruppenfahrzeug" (LF-8), die beide 27 Jahre alt sind. In jüngerer Zeit treten an den Fahrzeugen aber immer wieder mal technische Probleme auf, die in die Jahre gekommenen Ausrüstungsgegen stände gehen öfter kaputt. Kurz um: Mittelfristig seien neue Fahrzeuge nötig, um den Feuerwehrdienst angemessen erledigen zu können. Bei der Neubeschaffung der Fahrzeuge sollte nun darauf geachtet werden, dass nicht beide Wehren mit gleichartigen Fahrzeugen ausgestattet werden: Dem Konzept zufolge sollte die Feuerwehr Endlkirchen ein „LF 20/30" erhalten, das in erster Linie zum Löschen von Bränden geeignet ist. Die Feuerwehr Erlbach aber sollte ein „Hilfeleistungslösch- gruppenfahrzeug" („HLF10") erhalten, das eher auf Technische Hilfeleistungen spezialisiert ist: Mit dieser Ausstattung würde sich das Spektrum der von beiden Wehren abgedeckten Möglichkeiten im Gemeindegebiet sehr gut ergänzen, erläuterten Stefan May und Alexander Preywisch. Diesen Wünschen entsprach der Gemeinderat mit einem einstimmigen Beschluss. Demnach soll das HLF-10 der Erlbacher Wehr im Jahr 2018 europaweit ausgeschrieben und dann 2019 beschafft werden. Etwas zeitlich versetzt soll das Endlkirchener LF 20/30 dann bis zum Jahr 2021 im Feuerwehrhaus stehen. Freilich können die exakten Kosten jetzt noch nicht benannt werden. Doch kalkuliert man bei der Gemeinde damit, dass pro Fahrzeug nach Abzug der Zuschüsse für die Gemeinde rund 260 000 Euro verbleiben, insgesamt also eine Ausgabe von 520 000 Euro auf die Gemeinde zukommt. -
Quelle: ANA 21.09.2017