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Ein neuer Maibaum verschönert seit Montag das Ortsbild von Erlbach. Bei Sonnenschein startete das Maibaumfest der Schützen gegen 11 Uhr. Viele Gäste waren gespannt, ob Maibaumdiebe zugeschlagen hätten. In der Wartezeit sorgten die Hubertusschützen für die Bewirtung der 350 Gäste. Kurz vor 13 Uhr kam das Gefährt mit dem Maibaum kurz vor dem Ortsschild zum Stillstand. Die 20 Diebe der Freiwilligen Feuerwehr Endlkirchen, die den Baum entwendet und in mühevoller Handarbeit geputzt und geschliffen hatten, wollten den Baum nicht so einfach hergeben. Nun war Schützenmeister Manfred Rothenaicher gefragt. Die Verhandlungen kamen nicht so richtig in Gang, aber letzten Endes hatte die Feuerwehr doch ein Einsehen und der Baum konnte die Reise zur Dorfmitte fortsetzen. Die Feuerwehr Endlkirchen hatte den Baum prächtig geschmückt, auch mit Zunfttaferln, die das Handwerk, die Vereine und Betriebe im Dorf widerspiegeln. Gestiftet worden war der Baum von der Familie Kamhuber aus Buch. Bis aber der Maibaum stand, war viel Männerschweiß und ein Schaufelbagger nötig. Mit knapp 23 Metern Länge ging er auch tatsächlich nur knapp am Balkon des benachbarten Wirtshauses vorbei. Es war Zentimeterarbeit. Aber für Johann Gartmeier und dessen Bagger stellte der Maibaum kein Hindernis dar, denn die traditionellen Schwaiberl kamen aus Sicherheitsgründen nicht zum Einsatz. Für die musikalische Umrahmung des Maibaumfestes sorgte Walter Karpfinger. Neu ist auch das „Maibaum-Bankerl“ von Manfred Hindera, das zukünftig neben dem Maibaum stehen wird. − bm Quelle: ANA 03.05.2017

 Maibaumgruppe

Vor großen Problemen stehen seit dem Wochenende die Hubertusschützen.
Nur alle drei Jahre bekommt das Dorf ein neues bayrisches Wahrzeichen, einen Maibaum. Diesen wollten die Schützen am Montag, 1. Mai, traditionsgemäß mit einer gebührenden Feier aufstellen. Doch nun kam alles anders: Einige Schützen hatten sich für den vergangenen Montag zum Säubern und Schleifen des Maibaumes verabredet – aber daraus wurde nichts. Wie Schützenmeister Manfred Rothenaicher bekannt gab, haben wie schon vor drei Jahren, die Maibaumdiebe zugeschlagen – gemäß alter Tradition. Jetzt weiß keiner beim Schützenverein, wo sich der 22,5 Meter lange Baum nun befindet. Rothenaicher merkte noch an: „Die Diebe sollen sich doch zu erkennen geben und den Maibaum nicht zu Brennholz verarbeiten!“ Rothenaicher zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass das Aufstellen wie gewohnt am 1. Mai am Dorfplatz stattfinden kann. Ab 11 Uhr wird ein Mittagstisch angeboten, die Maibaumdiebe werden – so die Hoffnung der Schützen – bei schönem Wetter gegen 13 Uhr mit dem fertig geschmückten Baum eintreffen. - red

Quelle: ANA 26.04.2017

 

Führerschein: 1000 Euro für Erwerb

In welcher Höhe soll die Gemeinde Feuerwehrleute beim Erwerb des Feuerwehr-Führerscheins C unterstützen? Mit dieser Frage hat sich der Gemeinderat befasst. Wie Bürgermeister Franz Watzinger vorschlug, soll ab heuer für zwei Mann pro Jahr und Feuerwehr der Erwerb des Führerscheins finanziert werden. Dabei trägt die Gemeinde 1000, die Wehr 500 Euro der Kosten pro Führerschein. Der Restbetrag muss von den Wehrleuten übernommen werden. Die Auszahlung des Betrages an den Feuerwehrkameraden erfolgt in einem Zeitraum von fünf Jahren im aktiven Dienst. Dem wurde einmütig zugestimmt. - sl

Quelle: ANA 29.03.2017

Die Gemeinde Erlbach wird eine Reihe von Anschaffungen zur Ertüchtigung der Atemschutzgeräte der beiden Feuerwehren Endlkirchen und Erlbach tätigen. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Zu Grunde Iagen entsprechende Anträge der beiden Wehren. Atemschutzgerätewart Alexander Preywisch stellte den Räten den aktuellen Zustand der Geräte vor und erläuterte die Dringlichkeit einer Ertüchtigung: Dies sei nötig, damit bei Einsätzen die Gesundheit der Feuerwehrkameraden nicht gefährdet werde. Die in die Jahre gekommenen Tragegurte der Atemschutzgeräte weisen deutliche Verschleißspuren auf, so dass ein Austausch dringend nötig sei. Pro Feuerwehr müssen vier Atemschutzgeräte verbessert werden. Die Kosten für die Aufrüst-Sets mit Zubehör liegen pro Gerät bei 3762 Euro, so Preywisch. In der Finanzplanung der Feuerwehr Erlbach sind für 2017 noch ein Absturzsicherungs-Satz für rund 1800 Euro und persönliche Schutzausrüstungen für 3600 Euro vorgesehen. Die Freiwillige Feuerwehr Endlkirchen hat 2017 für Gesamtausgaben an Ausrüstungsgegenständen 8807 Euro im Finanzplan veranschlagt. Der Anschaffung zur Ertüchtigung der Atemschutzgeräte stimmten die Gemeinderäte einstimmig zu. Bürgermeister Franz Watzinger wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Abdeckungen aller Löschbunker im Gemeindegebiet kontrolliert werden müssen. Einige Sind durch angrenzende Felder mit Erde oder Gras bedeckt so dass sie im Notfall schlecht zu erreichen und zu öffnen sind. Es müsse im Interesse des Anliegers sein, dass im Brandfall eine schnelle Erreichbarkeit der Löschbunker gewährleistet ist. Deshalb werde seitens der Feuerwehr und auch der Gemeinde gebeten, bei Feldarbeiten Rücksicht auf die Löschbunker zu nehmen. -sl Quelle: ANA 23.02.2017

 
Neun junge Leute per Handschlag für den Dienst in der Truppe verpflichtet – Hermann Bumeder für 40 aktive Jahre geehrt - Feuerwehr gründet Jugendgruppe

Bei der Freiwilligen Feuerwehr gibt es jetzt offiziell eine Jugendgruppe. Neun junge Leute wurden bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Auer per Handschlag zum Dienst in der Truppe verpflichtet. Neben den üblichen Berichten wurde auch eine Reihe von Wehrmännern für langjährige Zugehörigkeit geehrt.
Eingangs bezifferte Kassier Michael Hindera die Ausgaben im vergangenen Jahr, bedingt durch zahlreiche Anschaffungen, auf 24 139 Euro. Dank zahlreicher Spenden, Beiträge und Erlöse aus Veranstaltungen habe man die hohen Ausgaben finanzieren können. Es wurde ein leichter Überschuss von 639 Euro erzielt, der den Rücklagen zugeführt wird. Die Kasse war von Günther Hochhäusl und Manfred Rothenaicher geprüft worden. Sie bestätigten eine einwandfreie Kassenführung. Der Vorschlag des Bürgermeisters Franz Watzinger, die Vorstandschaft zu entlasten, wurde einstimmig angenommen.
Danach ließ Schriftführer Norbert Werkstetter das vergangene Jahr Revue passieren: er berichtete von den geselligen Veranstaltungen wie Dorffest, Steckerlfischparty, Nikolausfeier und dem Besuch von Christbaumversteigerungen. Die eigene Versteigerung habe Geld in die Vereinskasse gebracht wie auch das Dorffest in Öging und die „Feier-Fighter“-Party. Bei letzterer feierten Jung und Alt auf zwei Ebenen im Gasthaus Auer. Als Höhepunkt des vergangenen Jahres nannte Norbert Werkstetter das 150-jährige Jubiläum des Nachbarvereins Reischach, bei dem die Endlkirchener Wehr als Patenverein fungieren durfte. Er erinnerte an den eindrucksvollen Festzug und das gut organisierte Rahmenprogramm. Bei einer gemeinsamen Abschlussfeier wurden nochmals Erinnerungen wach. In zahlreichen Vorstandssitzungen wurde über den Ablauf des Vereinsjahres, über nötige Anschaffungen und Aktivitäten beraten. Den Mitgliederstand bezifferte er auf 64 Aktive und 66 Passive.
Auf den technischen Bereich ging 1. Kommandant Markus Freibuchner in seinen Ausführungen ein: Er berichtete, dass fünf Aktive an einem Simulator ein Fahrertraining unter verschiedenen Umwelteinflüssen absolviert hatten. Zahlreiche Mitglieder beteiligten sich an Weiterbildungsmaßnahmen und Schulungen sowie an einem Erste-Hilfe-Kurs. Erfolgreich sei die Umstellung auf die digitale Funktechnik verlaufen, wofür auch viel Schulungsaufwand betrieben wurde. Bei regelmäßigen Übungen wurde für den Ernstfall geübt, das erworbene Können konnte bei Großübungen in Rupertsöd und beim ehemaligen Lagerhaus in Reischach unter Beweis gestellt werden. Hierbei mussten die Wehrmänner auch mit Atemschutz nach vermissten Personen suchen.
Freibuchner nannte es ein Glück, dass die Wehrmänner zu keinen Bränden ausrücken mussten: Die Einsätze waren meist Verkehrssicherung und technische Hilfeleistung bei Unfällen, Unterstützung beim Transport eines Kranken und Parkplatzeinweisung bei Großveranstaltungen. Zahlreiche Helfer unterstützten die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe in Simbach, Triftern und Anzenkirchen. Beim abendlichen Besuch von Bischof Dr. Stefan Oster in Endlkirchen übernahmen die Wehrmänner das Ausleuchten des Kirchenvorplatzes. Seinen Dank richtete der Kommandant an die Schichtarbeiter, Landwirte und Selbstständigen, die auch tagsüber immer die Einsatzbereitschaft der Wehr gewährleisten. Als wichtigste Anschaffung nannte er den Kauf eines Schlammsaugers mit integrierter Tauchpumpe, sowie eines weiteren Notstromaggregates.
Erfreut zeigte sich Kommandant Markus Freibuchner über die Gründung einer Jugendgruppe. Per Handschlag nahm er Laura Hochhäusl, Benjamin Geltinger, Julius Latein, Daniel Wieslhuber, Manuel Grübl, Nico Rotter, Lukas und Laurenz Peterbauer, sowie Simon Niederleitner in die Jugend-Feuerwehr auf. Diese aktive Gruppe hat schon mehrere Schulungen und Übungen absolviert, auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz. Am 21. Dezember haben diese Jugendlichen das „Friedenslicht aus Bethlehem“ von Burghausen nach Endlkirchen gebracht.
Bürgermeister Franz Watzinger lobte das Engagement der Wehrmänner. Den Verantwortlichen sprach er seinen Dank aus, da sich die Wehr bei Anschaffungen auch immer finanziell beteilige und so die Gemeindekasse entlaste. Neben den zahlreichen Einsätzen, Schulungen und Übungen solle auch die Geselligkeit gepflegt werden, so sein Rat: „Das ist gut für den Zusammenhalt“, so der Bürgermeister. Lobenswert sei die technische Ausstattung, sowie der gute Leistungsstand der Aktiven. Erfreut sei er, dass sich so viele Jugendliche für die Feuerwehr entschieden haben, da sie ja von allen Vereinen umworben würden. Abschließend wünschte er den Wehrmännern „keine Brände und nur moderate Einsätze“.
Kreisbrandrat Werner Huber bezeichnete das Jahr 2016 als richtungweisend: Erfolgreich sei die Umstellung auf die digitale Funktechnik verlaufen. Trotz anfänglicher Skepsis funktioniere dieses System einwandfrei. Dies sei auch den vorhergegangenen umfangreichen Schulungsmaßnahmen zu verdanken. Heuer werde die digitale Alarmierung getestet, die 2018 eingeführt werden solle. Diese Umstellung werde vom Staat mit 80 Prozent bezuschusst. In Bezug auf die Hochwasserkatastrophe am 1. Juni nannte er die Anschaffung des Schlammsaugers für die Endlkirchener Wehr sehr sinnvoll. Dieser könne auch bei Wasserrohrbrüchen eingesetzt werden. Auf Kreisebene sei eine Hochleistungspumpe für 80.000 Euro angeschafft worden.
Ein Höhepunkt des Abends war die Ehrung von Hermann Bumeder zum 40-jährigen Jubiläum als Aktiver bei der Endlkirchener Feuerwehr. Kreisbrandrat Werner Huber zeichnete Hermann Bumeder, der nicht nur aktiver Feuerwehrmann war, sondern viele Jahre auch Vorstandsmitglied die Geschicke der Wehr mitbestimmt hatte, mit dem „Goldenen Staatlichen Ehrenzeichen“ aus. Dazu überreichte er eine Urkunde und ein Dankschreiben von Innenminister Joachim Hermann. Als Lohn für seine Treue und den uneigennützigen Einsatz darf er eine Woche im Feuerwehr-Erholungsheim in Bayerisch Gmain verbringen.
Neben weiteren Ehrungen für langjährige Zugehörigkeit konnte Kommandant Markus Freibuchner auch noch mehreren Aktiven zur Beförderung zum Feuerwehrmann, bzw. Hauptfeuerwehrmann gratulieren. Zum verantwortungsvollen Posten als Löschmeister ernannte er Simon Rothenaicher, Christian Bumeder und Robert Demmelhuber. Mit dem Wahlspruch „Sind Menschen in Not, ist helfen unser Gebot“ schloss Vorstand Johann Schwertfellner diese informative Versammlung ab, der auch Kreisbrandinspektor Alois Wieser beigewohnt hatte. Geehrt für: Zehn Jahre Mitgliedschaft: Alexander Rothenaicher. 20 Jahre: Johann Kreil, Andreas Gartmeier, Josef Maierhofer und Markus Freibuchner. 50 Jahre: Hermann Schächner. 60 Jahre: Otto Stadler. − hok

Quelle: ANA 12.01.2017