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Einen erlebnis- und auch lehrreichen Nachmittag erlebten 15 Kinder im Rahmen des Erlbacher Ferienprogrammes bei der Feuerwehr Endlkirchen. Zunächst galt es, in der Freizeitanlage "Schmoizgruab" ein Kreuzworträtsel zu lösen, bevor bei einem Wanderquiz verschiedene Fragen beantwortet und Geschicklichkeitsspiele absolviert werden mussten. Der Weg zu den elf Stationen mussten die Kinder aus einer Wegbeschreibung finden. Anschließend ging es mit den Feuerwehrautos mit Blaulicht und „Tatü-Tata" zum Feuerwehrhaus nach Öging, wo die Wehr mit einem Brandsimulator ein kleines Feuer entzündet hatte. Die Kinder durften unter Anleitung von Kommandant Markus Freibuchner mit Feuerlöschern die Flammen bekämpfen. In der anschließenden Simulation konnte noch eine Stichflamme von den Kindern bestaunt werden, die entsteht, wenn ein Fettbrand mit Wasser gelöscht wird. Zurück in Zaunhub ging es weiter mit Geschicklichkeitsspielen und einer Einsatzübung Wasser der Feuerwehrjugend. Am lustigsten dabei war das Zielen mit dem Wasserstrahl auf eine Hausattrappe. Einige Kinder nutzten die Gelegenheit sich nach den Spielen im Badeteich abzukühlen. Nach den verspeisten Grillwürsteln ging dieser unterhaltsame und lehrreiche Tag am Lagerfeuer dann viel zu schnell zu Ende.

Ferienprogramm 2017Ferienprogramm 2017

Als großen Erfolg konnten die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr Endlkirchen wieder ihr traditionelles „Dorffest in Öging" verbuchen, das am Freitag über die Bühne ging: Trotz ungünstiger Witterung waren die Festhalle und das Bierzelt bis auf den letzten Platz gefüllt.
Neben zahlreichen Mitgliedern aus den eigenen Reihen waren auch die Nachbarwehren aus Erlbach, Perach, Marktlberg und Reischach mit starken Abordnungen in Endlkirchen vertreten.
Der 1. Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Johann Schwertfellner, bedankte sich eingangs bei Hermann Bumeder, der wie schon in all den Jahren zuvor seine Maschinenhalle für das Fest ausgeräumt und zur Verfügung gestellt hatte. Zusätzlich wurde auch
noch ein kleines Zelt aufgebaut, in dem die Besucher den anfänglichen Regenschauer trotzen konnten. Während sich die Kinder auf einer Hüpfburg austoben durften, hatten die Feuerwehrfrauen alle Hände voll zu tun, um die rund 300 Gäste mit Essen und Trinken zu versorgen. Reißenden Absatz fanden auch die von den Feuerwehrfrauen gebackenen Torten und Kuchen sowie Schmalzgebackenes.
Erfreut war die Endlkirchener Vorstandschaft, dass die Vertreter der Reischacher Wehr, bei deren 150-Jahr-Jubiläum Ende Mai des vergangenen Jahres die Endlkirchner als Patenverein fungieren durften, jetzt mit einer sehr großen Abordnung bei ihrem „Göden" erschienen war. Dieses schöne Traditionsfest fand bei vielen Besuchern an der Bar einen krönenden Abschluss.
Wie Kommandant Markus Freibuchner am Rande der Feier verlauten ließ, soll der Erlös dieses Festes für die Anschaffung von wichtigen Ausrüstungsgegenständen verwendet werden. -hok Quelle: ANA 17.07.2017

Dorffest

 

 

Auf die gute Nachbarschaft prosteten die Erlbacher Vorstände Johann Schwertfellner und Erwin Kaiser (vorne sitzend, von links) und 2. Kommandant Simon Rothenaicher(2. v.l.) den Reischacher Kameraden zu.

Dichter, schwarzer Brandrauch stieg gleich mehrfach über dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Burghausen empor. Dies wäre wohl der Moment, wo die Nachbarn die Feuerwehr alarmieren. Die war aber schon da, denn das Feuer wurde in einem feststoffbefeuerten Brandübungscontainer des Landesfeuerwehrverbandes Bayern entfacht.
 Die Freude war groß, als die Bewerbung von Kreisbrandrat Werner Huber um diese einmalige Ausbildungsmöglichkeit Erfolg hatte und der Landkreis Altötting mit seinen 38 freiwilligen Feuerwehren den Zuschlag für die Stationierung des Containers bekam. Die Realbrandausbildung gewinnt immer mehr an Bedeutung, da die Zahl an Brandeinsätzen stark zurückgegangen ist. Im Jahr 2016 mussten die Feuerwehren des Landkreises zu 1.907 Einsätzen ausrücken, wobei darunter nur 184 Brandeinsätze waren und das Verhältnis von technischen Hilfeleistungen zu Bränden bei 5,63 zu 1 lag. Gerade aber wenn es brennt, erwartet jeder eine schnelle und qualifizierte Hilfe der Feuerwehr. Bei einem echten Zimmerbrand zählt jede Minute. Es geht um Menschenleben, den Sachschaden zu minimieren und die Einsatzkräfte selbst einer möglichst geringen Gefährdung auszusetzen. Moderne Schutzausrüstung und umluftunabhängige Atemschutzgeräte erlauben es den Feuerwehrleuten, sich in lebensfeindliche Brandräume mit extremer Hitze und nicht-atemfähiger Atmosphäre zu begeben. Brandcontainer

Genau ein derartiger Zimmerbrand lässt sich mit dem Brandübungscontainer ziemlich genau nachstellen. "Viele, vor allem junge Atemschutzgeräteträger, sehen sich das erste Mal einer derartigen Situation ausgesetzt", erklärt Johann Bernhard, der als Kreisbrandmeister für die Atemschutzausbildung im Landkreis Altötting zuständig ist. "Im Ernstfall gibt diese Erfahrung Sicherheit und hilft, Menschenleben zu retten", so Bernhard weiter. Alleine schon die sommerlichen Außentemperaturen, jenseits der 30 °C, brachten die 64 Atemschutzgeräteträger aus allen Feuerwehren des Landkreises Altötting in ihrer schweren Schutzausrüstung zum Schwitzen. Dies sollte sich dann noch als angenehm herausstellen, ehe der Container mit Holzspanplatten befeuert wurde. Immer in Gruppen zu acht Geräteträgern begaben sich die Feuerwehrleute mit einem Trainer in den Container, ehe das Feuer entfacht wurde. Bei Temperaturen bis zu 500 °C konnte dann der Brandablauf hautnah beobachtet werden. Der schwarze Brandrauch, welcher sich schnell breit machte, sorgte für absolute Nullsicht. "Wir waren nur etwa zwei Meter vom Feuer entfernt, spürten die Hitze, sahen es aber aufgrund des Rauches nicht", erklärte einer der Lehrgangsteilnehmer sichtlich beeindruckt. Genau dann kommt es darauf an, richtig zu reagieren. Mit gezielten Sprühstößen aus dem Strahlrohr wurden die Rauchgase gekühlt, um eine Durchzündung zu vermeiden und den Brand zu bekämpfen. Erstaunlich, dass beim simulierten Zimmerbrand etwa drei Liter Wasser reichten, um diesen zu bekämpfen. Die Brandphasen zu verstehen und das Löschwasser richtig zu dosieren, ist auch im Einsatzfall wichtig. "Wenn zu viel Löschwasser verwendet wird, kann dadurch oft mehr Schaden als durch das eigentliche Feuer angerichtet werden. Ein kapitaler Wasserschaden im Brandobjekt ist genau das, was wir vermeiden wollen", erklärt Kreisbrandrat Werner Huber. Alle Teilnehmer begrüßten die gewonnenen Erfahrungen der Realbrandausbildung. Aufgrund der enormen Temperaturbeaufschlagung waren pro Teilnehmer etwa zwei Liter an Getränken nötig, um den Flüssigkeitshaushalt nach der Übung wieder auszugleichen.

 

Unklare Rauchentwicklung in Gebäude nach Demontagearbeiten, sieben Personen Sind vermisst und müssen geborgen werden — so lautete die Alarmierung zu einer Gemeinschaftsübung der Freiwilligen Feuerwehren von Endlkirchen, Erlbach, Perach und Reischach. Als Übungsobjekt diente das alte Lehrerwohnhaus in Erlbach, das in Kürze abgerissen werden soll. Bei dieser Übung waren besonders die Atemschutzträger gefordert, um die „vermissten Personen" ausfindig zu machen und zu bergen. Dicker Qualm drang aus dem Gebäude, in dessen Keller ein „Brand" ausgebrochen war. Rund 60 Aktive der Vier Feuerwehren waren mit sieben Fahrzeugen zu dieser Gemeinschaftsübung unter Leitung des Endlkirchner Kommandanten Markus Freibuchner angerückt. Das Hauptaugenmerk war neben den Löscharbeiten, die sieben vermissten Personen aus dem völlig verrauchten Gebäude ausfindig zu machen und zu retten. Die Vielzahl der Räume des Gebäudes mit einstmals Vier Wohneinheiten war eine Herausforderung für die Atemschutzträger. Während die Wasserversorgung mit Tanklöschfahrzeug und Schlauchleitungen aus dem Unterflurhydranten aufgebaut wurde, machten Sich insgesamt acht Zweiergruppen mit schwerem Atemschutz und Wärmebildkamera auf die Suche nach den Vermissten. Vorschriftsmäßig hatten der Gruppenführer und die Atemschutzüberwachung die Teams beim Betreten und Verlassen des Gebäudes registriert und alle durchsuchten Räume wurden gekennzeichnet. Nach und nach konnten auch die vermissten Personen geborgen werden. Diese mussten zum Teil über Leitern, die mit Absturzsicherung versehen waren, gerettet werden. Die Feuerwehrleute konnten dabei auch ihre Kenntnisse in Erster Hilfe bei der Erstversorgung unter Beweis stellen. Nach rund einer Stunde konnte das Kommando „Feuer gelöscht, alle Vermissten Sind gerettet" ausgegeben werden. An dieser Übung nahmen auch die Erlbacher und Endlkirchner Jugendwehr, sowie zahlreiche Feuerwehrfrauen teil. Bei der abschließenden Besprechung im Feuerwehrhaus in Öging betonte Kommandant Markus Freibuchner, dass die Einsatzkräfte gute Arbeit geleistet hätten. Er bedankte Sich bei Bürgermeister Franz Watzinger und Karl Gößmann-Schmitt als Vertreter der Waldorfschulinitiative als derzeitiger Nutzerin des Schulgeländes, dass diese Übung ermöglicht wurde. Bei dieser konnten realitätsnah die verschiedenen Abläufe von Einsatzkriterien geprobt werden. Leider, so Kommandant Freibuchner, habe aber die Verständigung der Wehren untereinander per Digitalfunk zu wünschen übriggelassen. - hok Quelle: ANA 27.05.2017

 Gemeinschaftsübung

Auf den guten Ausbildungsstand ihrer aktiven Wehrleute dürfen die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr Endlkirchen stolz sein. Die Abnahme dieser Prüfung erfolgte vor dem Feuerwehrhaus in Öging unter den kritischen Augen der Schiedsrichter Herbert Reiff, Robert Stay und Kreisbrandmeister Stefan Schick. Bei der Verleihung der Leistungsabzeichen im Gasthaus Auer lobte Kreisbrandrat Werner Huber die Bereitschaft der jungen Wehrleute, die diese Ausbildung absolviert haben. Diesem Lob schlossen Sich auch Kommandant Markus Freibuchner und Vorstand Johann Schwertfellner an. Auch Bürgermeister Franz Watzinger betonte, er sei stolz auf den guten Ausbildungsstand der Endlkirchener Wehr. Die erste Stufe der Leistungsprüfung absolvierten Bernhard Bader, Anna Hochhäusl, Lukas Peterbauer und Simone Rinner. Diese hatten erschwerte Bedingungen, denn ihr Aufgabenbereich wurde wie die Absolventen der höheren Stufen per Los ermittelt. Die Leistungsstufe 2 in Silber wurde an Andreas Maier, Johannes und Johannes Schwertfellner übergeben; die Leistungsstufe 3 in Gold ging an Andreas Grübl; die Leistungsstufe 4 Gold auf blauem Grund machten Robert Demmelhuber, Simon Gartenmaier, Daniel Gartenmaier, Florian Edstaller und Maximilian Kamhuber, die Leistungsstufe 5 Gold auf grünem Grund machte Christoph Schwertfellner und die Leistungsstufe 6 Gold auf rotem Grund legten Christian Bumeder und Lukas Rothenaicher ab. - hok Quelle: ANA 19.05.2017

Gruppenfoto