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Überrascht zeigte sich Bürgermeisterin Monika Meyer, als die Vorstände und Kommandanten der beiden Feuerwehren Endlkirchen und Erlbach ihrer neuen Dienstherrin einen Antrittsbesuch abstatteten. Dabei brachten sie zum Ausdruck, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit mit den Gemeindevertretern sei.
Kommandant Markus Freibuchner und Vorstand Johann Schwertfellner für die Endlkirchener Wehr, sowie Michael Rothenaicher und Sebastian Strasser als Kommandant und Vorstand der Erlbacher Kollegen überreichten Monika Meyer nebst einen Blumenstrauß auch eine Sicherheitsweste mit der Aufschrift „Bürgermeisterin Erlbach“. Diese, so Michael Rothenaicher, solle nur eine symbolische Geste sein, denn es folge noch eine Feuerwehr-Einsatzjacke mit dem entsprechenden Aufdruck. Damit solle sie als Gemeindeoberhaupt bei Einsätzen auch erkennbar sein.
Bürgermeisterin Monika Meyer versicherte, es sei ihr eine große Ehre den beiden Feuerwehren vorstehen zu dürfen, sie wolle ein gutes Gespür entwickeln und bei Problemfällen „einfach da sein und helfen, diese zu lösen“. Sie sei sehr interessiert an technischen Dingen, deshalb frage sie sehr viel und lässt sich viel erklären.
Große Anerkennung sprach die Bürgermeisterin den Wehrmännern für ihre Arbeit aus, dabei würdigte sie auch die hervorragende Jugendarbeit. „Damit werden die Kinder und Jugendlichen mit der Heimat verwurzelt“, so Monika Meyer.
Die neue Aufgabe als Bürgermeisterin wolle sie mit Respekt angehen, diese Arbeit kann man erlernen. Angst habe sie jedoch bei plötzlichen, unvorhersehbaren Unfällen, Schadens- und Problemfällen. Hierbei wolle sie versuchen, stets präsent zu sein und gute Entscheidungen zu treffen und passende Worte zu finden. Abschließend dankte Bürgermeisterin Monika Meyer den Vertretern der beiden Feuerwehren und versprach, nach Möglichkeit stets ein offenes Ohr für die Floriansjünger zu haben. -hok

Quelle: ANA 13.05.2020

 Antrittsbesuch bei der BürgermeisterinAntrittsbesuch bei der Bürgermeisterin

Nicht Brandeinsätze, sondern technische Hilfeleistungen waren die Hauptbeschäftigung der Freiwilligen Feuerwehr Endlkirchen im vergangenen Jahr. Dies ging aus dem Bericht des Kommandanten Markus Freibuchner bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Auer hervor. Dabei wurden auch zahlreiche aktive und passive Mitglieder für ihre langjährige Zugehörigkeit zur Wehr geehrt. Zur dieser Jahreshauptversammlung hieß der 1. Vorsitzende Johann Schwertfellner mehr als 80 aktive und passive Mitglieder, sowie Ehrengäste und Vertreter der Nachbarwehr Erlbach willkommen. Er kündigte an, dass in diesem Jahr das neue Einsatzfahrzeug ausgeliefert wird. Bis dahin seien noch Renovierungs- und kleine Umbaumaßnahmen am Feuerwehrhaus in Öging nötig. Der 1. Kommandant Markus Freibuchner freute sich über den Eintritt von Paul Roßmüller, Daniel Reischl, Emilia Latein, sowie Fabian und Maximilian Grübl in die Jugendfeuerwehr. Als neue Mitglieder in den aktiven Dienst hieß er Martin Schmid und Alexander Ries per Handschlag herzlich willkommen. Somit beträgt der Mitgliederstand derzeit 65 aktive und 64 passive Mitglieder. Erfreulich sei, dass zahlreiche Aktive an Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen teilgenommen haben. So wurden Ausbildungen zum Sprechfunker, für Absturzsicherung, sowie zur Maschinisten- und Basisausbildung besucht. Auch ein Motorsägekurs und ein Lehrgang für Brandschutzerziehung in Schulen und Kindergärten seien absolviert worden. In der umfangreichen Winterschulung standen ebenfalls brisante Themen auf dem Programm. Neben zahlreichen Übungen legten zwei Gruppen die „Leistungsprüfung Wasser" in verschiedenen Stufen erfolgreich ab. Bei einer Übung in einem „Brandcontainer" stellten zwei Aktive einsatzkritische Verhaltensregeln in Stresssituationen unter Beweis. Brandeinsätze seien im vergangenen Jahr zum Glück nicht zu verzeichnen gewesen, dafür wurde die Wehr zu insgesamt 21 technischen Hilfeleistungen und Sicherheitswachen hinzugezogen, wie Markus Freibuchner bekanntgab. Dies waren Verkehrslenkungsmaßnahmen bei Unfällen, mehrmaliges Freischneiden von Bäumen, die infolge der Schneelast die Straßen blockiert hatten, sowie Parkplatzeinweisungen bei Großveranstaltungen. Erste Hilfe leisteten die Floriansjünger bei einem Skiunfall sowie bei einer Reanimationsmaßnahme. Großes Lob sprach der Kommandant den Aktiven aus, die bei der Schneekatastrophe im Berchtesgadener Land Hilfe leisteten. Mit Spannung sehen die Aktiven der Auslieferung des neuen Einsatzfahrzeuges LF 20 entgegen. Dies ist eine neue Herausforderung, zu der zahlreiche Sonderübungen erforderlich sein werden. Für die finanzielle Unterstützung, sowie der guten Zusammenarbeit dankte der Kommandant der Gemeinde Erlbach. Auch den Schichtarbeitern und Landwirten sprach er seinen Dank aus, denn diese halten die Einsatzbereitschaft tagsüber aufrecht.
Jugendwart Bernhard Bader berichtete, dass derzeit 13 Mitglieder der Jugendgruppe angehören. Diese nahmen an Jugend-Übungen, an einem Wissenstest und einem Erste-Hilfe-Kurs teil. Unter realen Bedingungen durften sie einen „Hühnerstall-Brand" bekämpfen und kurz vor Weihnachten wurde in Burghausen das „Friedenslicht aus Bethlehem" übernommen und nach Endlkirchen gebracht. Auch in diesem Jahr sind wieder ein Ausflug, die Teilnahme am Wissenstest und eine Leistungsprüfung vorgesehen.
Schriftführer Norbert Werkstetter ließ das Vereinsleben des letzten Jahres Revue passieren: Als gesellige Veranstaltungen wurden das traditionelle Dorffest, die Feuerwehrdisco unter dem Motto „Best of 80er und 90er", sowie die Steckerlfischpartie und Nikolausfeier abgehalten. Erste Plätze belegten die Floriansjünger beim Erlbacher Bürgerschießen, sowie bei den Landjugendspielen. Beim Ferienprogramm wurden über 20 Kinder bei einem Spielenachmittag mit Quizwanderung und einer „Löschübung“ betreut. Neben Feuerwehrfesten in Buch und Tann waren Abordnungen aus Endlkirchen auch bei der Übergabe des neuen Einsatzfahrzeuges HLF 10 in Erlbach präsent. Die Christbaumversteigerung brachte Geld in die Vereinskasse, auch die Versteigerungen der Nachbarwehren und der Erlbacher Ortsvereine wurden rege besucht. Für die Jahresplanung waren zahlreiche Sitzungen und Besprechungen nötig, wie Norbert Werkstetter erklärte.
Über geordnete Finanzen konnte Kassier Günther Hochhäusl berichten. Für den laufenden Betrieb und Anschaffungen seien Ausgaben von mehr als 19.000 Euro angefallen. Diese Kosten habe man hauptsächlich durch Erlöse aus Veranstaltungen, Spenden, sowie eine Haussammlung erwirtschaften können. Es sei in die Ausbildung der Jugendlichen investiert worden und auch für das neue Einsatzfahrzeug wurden bereits Anschaffungen getätigt. Die vorhandenen Rücklagen seien nötig, um die Eigenleistung für das neue Fahrzeug erbringen zu können, so Günther Hochhäusl. Die Kasse wurde von Manfred Rothenaicher und Michael Hindera geprüft. Diese bestätigten eine ordentliche Kassenführung, so dass der Kassier und auch die Vorstandschaft auf Antrag von Bürgermeister Franz Watzinger einstimmig entlastet wurden.
In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Franz Watzinger die gute Jugendarbeit, in deren Rahmen die Jugendlichen früh lernen, Verantwortung zu übernehmen. Mit der Aus- und Fortbildung der Aktiven werde eine gute Einsatzbereitschaft gewährleistet. Das neue Einsatzfahrzeug, das heuer ausgeliefert werde, solle auch Motivation für die Aktiven sein und den Zusammenhalt fördern. Zurückblickend auf die zwölf Jahre, in denen er als Bürgermeister mit der Feuerwehr zusammengearbeitet hatte, wurde vieles geschaffen. Er sprach den Verantwortlichen seinen Dank aus für die stets gute und konstruktive, wenn nötig aber auch kritische Zusammenarbeit. Nachdem sich Martin Estermeier als neuer Kreisbrandinspektor und Johannes Baumer sich als neuer Kreisbrandmeister vorgestellt hatten, lobte Kreisbrandrat Franz Haringer die gute Jugendarbeit der Endlkirchener Wehr. Sie sei die Basis für den aktiven Feuerwehrdienst. Franz Haringer bedauerte, dass an den Feuerwehrschulen nur schwierig Plätze zu bekommen seien. Deshalb werden auf Landkreisebene viele Fortbildungsmaßnahmen angeboten, die gut angenommen werden. Auch die Kooperation mit der Werksfeuerwehr Gendorf sei hierzu ein guter und wichtiger Baustein. Zusammen mit Kreisbrandrat Franz Haringer nahmen Vorstand Johann Schwertfellner und Kommandant Markus Freibuchner eine Reihe von Ehrungen vor.
10 Jahre aktiv: Stefan Eckert, Simon Gartenmaier, Max Kamhuber und Christoph Straßer
 25 Jahre aktiv: Robert Demmelhuber, Günther Hochhäusl, Michael Rothenaicher und Norbert Werkstetter
40 Jahre aktiv: Anton Gartenmaier, Franz Kaiser, Franz Maier, Hermann Rothenaicher, Franz Waitzhofer und Winfried Wieslhuber
40 Jahre passiv: Franz Auer, Franz Edstaller, Egon Hölzlwimmer und Dieter Kammergruber
50 Jahre passiv: Heinrich Freibuchner, Josef Heilmeier, Xaver Kasböck, Martin Lanzinger, WilhelmStolz und Franz Werkstetter. 

-- hok Quelle ANA 15.01.2020

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Eine heiße, aber auch lehrreiche Woche liegt hinter 84 aktiven Feuerwehrleuten:  Die Floriansjünger von zehn benachbarten Feuerwehren haben in einer realitätsnahen Ausbildung im Übungscontainer in Reischach erleben können, wie es ist, bei einem etwaigen Gebäudebrand mit dem Flammeninferno  zu kämpfen. Vielen Teilnehmern, vor allem den jüngeren, die einen Echteinsatz noch nicht erlebt hatten, wurde im aufgestellten Brandcontainer auf dem Feuerwehrgelände erst richtig bewusst, welchen physischen und psychischen Belastungen man bei Temperaturen um die 600 Grad Celsius ausgesetzt ist.  Doch keine Praxis ohne Theorie: Erst nach eineinhalb Stunden Unterricht über die Funktion und Wirkung der Schutzkleidung und  deren Grenzen, über Brandentstehung und -Verlauf, über Löschtechnik und Taktik und nicht  zuletzt über Sicherheitshinweise, ging es in den Container. Hier wartete ein größeres Kontingent Spanplatten auf die Teams, das nach dem Entzünden den Brand eines gewöhnlichen Kleiderschrankes und unterschiedliche Verläufe eines Zimmerbrandes simulieren sollte. Mit Schutzkleidung, dazu Atemschutzmaske und Pressluftatmer, wurden die verschiedenen  Löschtaktiken in Angriff genommen. Von den Ausbildern simuliert, galt es auch, sich mit einer falschen Löschtaktik auseinanderzusetzen: Künstlich erzeugter hoher Wasserdampf und damit starke Rauchentwicklung führten zu einer extremen Hitzebelastung, die die Belastungsgrenzen der Schutzausrüstung deutlich aufzeigten. Das richtige Ausziehen kontaminierter Kleidung mit Brandrückständen und die Sensibilisierung der Einsatzstellenhygiene war danach für die meisten Floriansjünger Neuland, wie bei der jeweils abschließenden Feedbackrunde mit den Ausbildern und Verantwortlichen deutlich wurde. Vollauf begeistert zeigte sich Kreisbrandmeister Johannes  Baumer von der Übungswoche,  die ohne Zwischenfälle verlaufen  ist: „Die Wehren im Holzland und Umgebung sind nun bestens ausgebildet und haben den gleichen Bildungsstand", freute sich der federführende Übungs-Verantwortliche in einer Stellungnahme  gegenüber dem Anzeiger. „Eine  Zusammenarbeit im Ernstfall  wird so erheblich erleichtert", ist  er überzeugt. Er, Baumer, hoffe jetzt auf  das Bayerische Innenministerium, das Projekt längerfristig  weiterzuführen, um möglichst  vielen Atemschutzgeräteträgern  diese einmalige Erfahrungsnahe  der Realität zu ermöglichen.  Beteiligte Feuerwehren:  Arbing, Erlbach, Endlkirchen, Perach, Pleiskirchen, Reischach,  Stammham, Tüßling sowie aus  dem Lkr. Rottal-Inn Mitterskirchen und Erlach.
Quelle: ANA 13.09.2019 von Manfred Buchberger

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Zu einem Spieletag hatte die Feuerwehr Endlkirchen mit Vorstand Johann Schwertfellner am 18. August eingeladen. 24 Kinder machten zunächst eine „Quiz-Wanderung“, bei der sie an Spielstationen Können und Geschick beweisen mussten. Danach war es eine Wohltat, sich im Badeweiher der Familie Waldher in Zaunhub zu erfrischen. Nur schwer waren die Kinder aus dem kühlen Nass herauszulocken, um die weiteren Programmpunkte zu absolvieren: Vorstandsmitglieder erklärten den Kindern das Verhalten im Brandfall und wie man einen Notruf absetzt. Dies wurde dann auch praktisch geübt: Nachdem der Notruf „112“ angewählt wurde, kam die Feuerwehr angefahren und demonstrierte den Aufbau einer Schlauchleitung. Dann durften sich die Kinder selbst als „Feuerwehrleute“ betätigen. Unter Aufsicht von Aktiven der Jugendwehr mussten sie auf Flammen in einer Hausattrappe spritzen. Es war zudem ein großes Vergnügen, durch die Wasserfontäne eines Hydroschildes zu laufen, um sich abzukühlen. − hok Quelle: ANA 22.08.2019

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Zu einer Demonstration ihrer Einsatzstärke hatte die Freiwillige Feuerwehr Endlkirchen mit zweitem Vorstand Christian Bumeder im Rahmen einer Familienübung eingeladen. „Brand in einem landwirtschaftlichen Nebengebäude mit einer vermissten Person" hieß es in der Alarmierung. Nach Eintreffen des Löschfahrzeuges und Aufbau einer Saugleitung präsentierten die Wehrmitglieder die verschiedenen Löschtechniken. Gleichzeitig suchte ein Trupp mit Atemschutzgeräten nach der „vermissten Person", die geborgen werden konnte und von Mitgliedern der Jugendwehr versorgt wurde. Dabei präsentierten sie den fachgerechten Abtransport mittels einer Rettungstrage, sowie Erste-Hilfe-Kenntnisse, die sie vorher in einem Kurs erworben hatten. Den Umgang und die Funktionsweise verschiedener Feuerlöscher-Typen erklärten den interessierten Zuschauern Christian Bumeder und Zweiter Kommandant Simon Rothenaicher. Die zahlreich vertretenen Frauen sowie der Feuerwehrnachwuchs zeigten keine Scheu und löschten gezielt das Feuer, das an einem Simulator immer wieder entzündet wurde. Mit großem Interesse wurde verfolgt, was passiert, wenn ein Fettbrand mit Wasser in Berührung kommt: Eine riesige Stichflamme schießt gen Himmel, die im Ernstfall immensen Schaden anrichten könnte. Alle Besucher dieser Vorführung zeigten sich beeindruckt vom Können der Aktiven der Feuerwehrler. Ein gemeinsamer Grillabend rundete die rundum geglückte Veranstaltung ab. - hok

Quelle: ANA 30.07.2019

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