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Vor großen Problemen stehen seit dem Wochenende die Hubertusschützen.
Nur alle drei Jahre bekommt das Dorf ein neues bayrisches Wahrzeichen, einen Maibaum. Diesen wollten die Schützen am Montag, 1. Mai, traditionsgemäß mit einer gebührenden Feier aufstellen. Doch nun kam alles anders: Einige Schützen hatten sich für den vergangenen Montag zum Säubern und Schleifen des Maibaumes verabredet – aber daraus wurde nichts. Wie Schützenmeister Manfred Rothenaicher bekannt gab, haben wie schon vor drei Jahren, die Maibaumdiebe zugeschlagen – gemäß alter Tradition. Jetzt weiß keiner beim Schützenverein, wo sich der 22,5 Meter lange Baum nun befindet. Rothenaicher merkte noch an: „Die Diebe sollen sich doch zu erkennen geben und den Maibaum nicht zu Brennholz verarbeiten!“ Rothenaicher zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass das Aufstellen wie gewohnt am 1. Mai am Dorfplatz stattfinden kann. Ab 11 Uhr wird ein Mittagstisch angeboten, die Maibaumdiebe werden – so die Hoffnung der Schützen – bei schönem Wetter gegen 13 Uhr mit dem fertig geschmückten Baum eintreffen. - red

Quelle: ANA 26.04.2017