header-pos

Eine ausgezeichnete Leistung haben die acht Engagierten Jugendlichen der Freiwilligen Feuerwehr Endlkirchen - sieben Buben und ein Mädchen - bei der Prüfung zum Feuerwehr-Jugendleistungsabzeichen gezeigt. Unter der Anleitung von 1. Kommandant Markus Freibuchner, Vorstand Johann Schwertfellner sowie mehrerer Feuerwehrmänner und -Frauen erlernten sie verschiedene Knotentechniken, den Umgang mit Feuerwehrgerätschaften, sowie theoretisches Wissen. Dies mussten sie unter den kritischen Augen der Schiedsrichter Helmut Kreupl, Andreas Spindler und Robert Stey sowie Jugendwart Rupert Maier unter Beweis stellen. Alle Prüflinge waren erleichtert, als Kreisbrandmeister Helmut Kreupl das Ergebnis „Ihr habt alle mit Bravour bestanden" verkündete. Er unterstrich, dass es äußerst wichtig sei, dass gut ausgebildete Feuerwehrleute heranwachsen. Kommandant Markus Freibuchner zeigte sich erfreut, dass bereits eineinhalb Jahre nach Gründung der Jugendgruppe diese Leistungsprüfung abgelegt werden konnte. Jugendwart Rupert Maier ermunterte die frisch geprüften Feuerwehrleute, sie sollen auf dieser Leistung aufbauen und sich als Erwachsene im Feuerwehrwesen weiterbilden. Auch Bürgermeister Franz Watzinger und Kreisbrandmeister Hans Grabmaier betonten, dass Helfen auch Freude bereiten könne. Abschließend überreichte das Prüfungsteam den jungen Feuerwehrleuten die Auszeichnung. Über ihr erstes Feuerwehrabzeichen freuten sich Benjamin Geltinger, Manuel Grübl, Julius Latein, Simon Niederleitner, Laurent und Lukas Peterbauer, Eva Spateneder und Daniel Wieslhuber. -hok
Quelle: ANA 25.09.2017

Jugendfeuerwehr Leistungsabzeichen 2017Jugendfeuerwehr Leistungsabzeichen 2017

Der Gemeinderat steht der Neuanschaffung von Fahrzeugen für die Freiwilligen Feuerwehren Erlbach und Endlkirchen positiv gegenüber. Das zeigte sich bei der Sitzung am Dienstag, als die entsprechenden Anträge behandelt wurden. Schon länger hatte es aus den beiden Feuerwehren Signale gegeben, dass man sich neue Fahrzeuge wünsche. Beide Feuerwehrvereine haben nun ein Konzept entwickelt, das Stefan May, 2. Kommandant, und Alexander Preywisch, Ausbildungskoordinator der Erlbacher Wehr, erläuterten: Derzeit verfügen beide Wehren über je ein „Löschgruppenfahrzeug" (LF-8), die beide 27 Jahre alt sind. In jüngerer Zeit treten an den Fahrzeugen aber immer wieder mal technische Probleme auf, die in die Jahre gekommenen Ausrüstungsgegen stände gehen öfter kaputt. Kurz um: Mittelfristig seien neue Fahrzeuge nötig, um den Feuerwehrdienst angemessen erledigen zu können. Bei der Neubeschaffung der Fahrzeuge sollte nun darauf geachtet werden, dass nicht beide Wehren mit gleichartigen Fahrzeugen ausgestattet werden: Dem Konzept zufolge sollte die Feuerwehr Endlkirchen ein „LF 20/30" erhalten, das in erster Linie zum Löschen von Bränden geeignet ist. Die Feuerwehr Erlbach aber sollte ein „Hilfeleistungslösch- gruppenfahrzeug" („HLF10") erhalten, das eher auf Technische Hilfeleistungen spezialisiert ist: Mit dieser Ausstattung würde sich das Spektrum der von beiden Wehren abgedeckten Möglichkeiten im Gemeindegebiet sehr gut ergänzen, erläuterten Stefan May und Alexander Preywisch. Diesen Wünschen entsprach der Gemeinderat mit einem einstimmigen Beschluss. Demnach soll das HLF-10 der Erlbacher Wehr im Jahr 2018 europaweit ausgeschrieben und dann 2019 beschafft werden. Etwas zeitlich versetzt soll das Endlkirchener LF 20/30 dann bis zum Jahr 2021 im Feuerwehrhaus stehen. Freilich können die exakten Kosten jetzt noch nicht benannt werden. Doch kalkuliert man bei der Gemeinde damit, dass pro Fahrzeug nach Abzug der Zuschüsse für die Gemeinde rund 260 000 Euro verbleiben, insgesamt also eine Ausgabe von 520 000 Euro auf die Gemeinde zukommt. -
Quelle: ANA 21.09.2017


Einen erlebnis- und auch lehrreichen Nachmittag erlebten 15 Kinder im Rahmen des Erlbacher Ferienprogrammes bei der Feuerwehr Endlkirchen. Zunächst galt es, in der Freizeitanlage "Schmoizgruab" ein Kreuzworträtsel zu lösen, bevor bei einem Wanderquiz verschiedene Fragen beantwortet und Geschicklichkeitsspiele absolviert werden mussten. Der Weg zu den elf Stationen mussten die Kinder aus einer Wegbeschreibung finden. Anschließend ging es mit den Feuerwehrautos mit Blaulicht und „Tatü-Tata" zum Feuerwehrhaus nach Öging, wo die Wehr mit einem Brandsimulator ein kleines Feuer entzündet hatte. Die Kinder durften unter Anleitung von Kommandant Markus Freibuchner mit Feuerlöschern die Flammen bekämpfen. In der anschließenden Simulation konnte noch eine Stichflamme von den Kindern bestaunt werden, die entsteht, wenn ein Fettbrand mit Wasser gelöscht wird. Zurück in Zaunhub ging es weiter mit Geschicklichkeitsspielen und einer Einsatzübung Wasser der Feuerwehrjugend. Am lustigsten dabei war das Zielen mit dem Wasserstrahl auf eine Hausattrappe. Einige Kinder nutzten die Gelegenheit sich nach den Spielen im Badeteich abzukühlen. Nach den verspeisten Grillwürsteln ging dieser unterhaltsame und lehrreiche Tag am Lagerfeuer dann viel zu schnell zu Ende.

Ferienprogramm 2017Ferienprogramm 2017

Als großen Erfolg konnten die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr Endlkirchen wieder ihr traditionelles „Dorffest in Öging" verbuchen, das am Freitag über die Bühne ging: Trotz ungünstiger Witterung waren die Festhalle und das Bierzelt bis auf den letzten Platz gefüllt.
Neben zahlreichen Mitgliedern aus den eigenen Reihen waren auch die Nachbarwehren aus Erlbach, Perach, Marktlberg und Reischach mit starken Abordnungen in Endlkirchen vertreten.
Der 1. Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Johann Schwertfellner, bedankte sich eingangs bei Hermann Bumeder, der wie schon in all den Jahren zuvor seine Maschinenhalle für das Fest ausgeräumt und zur Verfügung gestellt hatte. Zusätzlich wurde auch
noch ein kleines Zelt aufgebaut, in dem die Besucher den anfänglichen Regenschauer trotzen konnten. Während sich die Kinder auf einer Hüpfburg austoben durften, hatten die Feuerwehrfrauen alle Hände voll zu tun, um die rund 300 Gäste mit Essen und Trinken zu versorgen. Reißenden Absatz fanden auch die von den Feuerwehrfrauen gebackenen Torten und Kuchen sowie Schmalzgebackenes.
Erfreut war die Endlkirchener Vorstandschaft, dass die Vertreter der Reischacher Wehr, bei deren 150-Jahr-Jubiläum Ende Mai des vergangenen Jahres die Endlkirchner als Patenverein fungieren durften, jetzt mit einer sehr großen Abordnung bei ihrem „Göden" erschienen war. Dieses schöne Traditionsfest fand bei vielen Besuchern an der Bar einen krönenden Abschluss.
Wie Kommandant Markus Freibuchner am Rande der Feier verlauten ließ, soll der Erlös dieses Festes für die Anschaffung von wichtigen Ausrüstungsgegenständen verwendet werden. -hok Quelle: ANA 17.07.2017

DorffestDorffest

 

 

Auf die gute Nachbarschaft prosteten die Erlbacher Vorstände Johann Schwertfellner und Erwin Kaiser (vorne sitzend, von links) und 2. Kommandant Simon Rothenaicher(2. v.l.) den Reischacher Kameraden zu.

Dichter, schwarzer Brandrauch stieg gleich mehrfach über dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Burghausen empor. Dies wäre wohl der Moment, wo die Nachbarn die Feuerwehr alarmieren. Die war aber schon da, denn das Feuer wurde in einem feststoffbefeuerten Brandübungscontainer des Landesfeuerwehrverbandes Bayern entfacht.
 Die Freude war groß, als die Bewerbung von Kreisbrandrat Werner Huber um diese einmalige Ausbildungsmöglichkeit Erfolg hatte und der Landkreis Altötting mit seinen 38 freiwilligen Feuerwehren den Zuschlag für die Stationierung des Containers bekam. Die Realbrandausbildung gewinnt immer mehr an Bedeutung, da die Zahl an Brandeinsätzen stark zurückgegangen ist. Im Jahr 2016 mussten die Feuerwehren des Landkreises zu 1.907 Einsätzen ausrücken, wobei darunter nur 184 Brandeinsätze waren und das Verhältnis von technischen Hilfeleistungen zu Bränden bei 5,63 zu 1 lag. Gerade aber wenn es brennt, erwartet jeder eine schnelle und qualifizierte Hilfe der Feuerwehr. Bei einem echten Zimmerbrand zählt jede Minute. Es geht um Menschenleben, den Sachschaden zu minimieren und die Einsatzkräfte selbst einer möglichst geringen Gefährdung auszusetzen. Moderne Schutzausrüstung und umluftunabhängige Atemschutzgeräte erlauben es den Feuerwehrleuten, sich in lebensfeindliche Brandräume mit extremer Hitze und nicht-atemfähiger Atmosphäre zu begeben. BrandcontainerBrandcontainer

Genau ein derartiger Zimmerbrand lässt sich mit dem Brandübungscontainer ziemlich genau nachstellen. "Viele, vor allem junge Atemschutzgeräteträger, sehen sich das erste Mal einer derartigen Situation ausgesetzt", erklärt Johann Bernhard, der als Kreisbrandmeister für die Atemschutzausbildung im Landkreis Altötting zuständig ist. "Im Ernstfall gibt diese Erfahrung Sicherheit und hilft, Menschenleben zu retten", so Bernhard weiter. Alleine schon die sommerlichen Außentemperaturen, jenseits der 30 °C, brachten die 64 Atemschutzgeräteträger aus allen Feuerwehren des Landkreises Altötting in ihrer schweren Schutzausrüstung zum Schwitzen. Dies sollte sich dann noch als angenehm herausstellen, ehe der Container mit Holzspanplatten befeuert wurde. Immer in Gruppen zu acht Geräteträgern begaben sich die Feuerwehrleute mit einem Trainer in den Container, ehe das Feuer entfacht wurde. Bei Temperaturen bis zu 500 °C konnte dann der Brandablauf hautnah beobachtet werden. Der schwarze Brandrauch, welcher sich schnell breit machte, sorgte für absolute Nullsicht. "Wir waren nur etwa zwei Meter vom Feuer entfernt, spürten die Hitze, sahen es aber aufgrund des Rauches nicht", erklärte einer der Lehrgangsteilnehmer sichtlich beeindruckt. Genau dann kommt es darauf an, richtig zu reagieren. Mit gezielten Sprühstößen aus dem Strahlrohr wurden die Rauchgase gekühlt, um eine Durchzündung zu vermeiden und den Brand zu bekämpfen. Erstaunlich, dass beim simulierten Zimmerbrand etwa drei Liter Wasser reichten, um diesen zu bekämpfen. Die Brandphasen zu verstehen und das Löschwasser richtig zu dosieren, ist auch im Einsatzfall wichtig. "Wenn zu viel Löschwasser verwendet wird, kann dadurch oft mehr Schaden als durch das eigentliche Feuer angerichtet werden. Ein kapitaler Wasserschaden im Brandobjekt ist genau das, was wir vermeiden wollen", erklärt Kreisbrandrat Werner Huber. Alle Teilnehmer begrüßten die gewonnenen Erfahrungen der Realbrandausbildung. Aufgrund der enormen Temperaturbeaufschlagung waren pro Teilnehmer etwa zwei Liter an Getränken nötig, um den Flüssigkeitshaushalt nach der Übung wieder auszugleichen.