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Unklare Rauchentwicklung in Gebäude nach Demontagearbeiten, sieben Personen Sind vermisst und müssen geborgen werden — so lautete die Alarmierung zu einer Gemeinschaftsübung der Freiwilligen Feuerwehren von Endlkirchen, Erlbach, Perach und Reischach. Als Übungsobjekt diente das alte Lehrerwohnhaus in Erlbach, das in Kürze abgerissen werden soll. Bei dieser Übung waren besonders die Atemschutzträger gefordert, um die „vermissten Personen" ausfindig zu machen und zu bergen. Dicker Qualm drang aus dem Gebäude, in dessen Keller ein „Brand" ausgebrochen war. Rund 60 Aktive der Vier Feuerwehren waren mit sieben Fahrzeugen zu dieser Gemeinschaftsübung unter Leitung des Endlkirchner Kommandanten Markus Freibuchner angerückt. Das Hauptaugenmerk war neben den Löscharbeiten, die sieben vermissten Personen aus dem völlig verrauchten Gebäude ausfindig zu machen und zu retten. Die Vielzahl der Räume des Gebäudes mit einstmals Vier Wohneinheiten war eine Herausforderung für die Atemschutzträger. Während die Wasserversorgung mit Tanklöschfahrzeug und Schlauchleitungen aus dem Unterflurhydranten aufgebaut wurde, machten Sich insgesamt acht Zweiergruppen mit schwerem Atemschutz und Wärmebildkamera auf die Suche nach den Vermissten. Vorschriftsmäßig hatten der Gruppenführer und die Atemschutzüberwachung die Teams beim Betreten und Verlassen des Gebäudes registriert und alle durchsuchten Räume wurden gekennzeichnet. Nach und nach konnten auch die vermissten Personen geborgen werden. Diese mussten zum Teil über Leitern, die mit Absturzsicherung versehen waren, gerettet werden. Die Feuerwehrleute konnten dabei auch ihre Kenntnisse in Erster Hilfe bei der Erstversorgung unter Beweis stellen. Nach rund einer Stunde konnte das Kommando „Feuer gelöscht, alle Vermissten Sind gerettet" ausgegeben werden. An dieser Übung nahmen auch die Erlbacher und Endlkirchner Jugendwehr, sowie zahlreiche Feuerwehrfrauen teil. Bei der abschließenden Besprechung im Feuerwehrhaus in Öging betonte Kommandant Markus Freibuchner, dass die Einsatzkräfte gute Arbeit geleistet hätten. Er bedankte Sich bei Bürgermeister Franz Watzinger und Karl Gößmann-Schmitt als Vertreter der Waldorfschulinitiative als derzeitiger Nutzerin des Schulgeländes, dass diese Übung ermöglicht wurde. Bei dieser konnten realitätsnah die verschiedenen Abläufe von Einsatzkriterien geprobt werden. Leider, so Kommandant Freibuchner, habe aber die Verständigung der Wehren untereinander per Digitalfunk zu wünschen übriggelassen. - hok Quelle: ANA 27.05.2017

 GemeinschaftsübungGemeinschaftsübung

Auf den guten Ausbildungsstand ihrer aktiven Wehrleute dürfen die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr Endlkirchen stolz sein. Die Abnahme dieser Prüfung erfolgte vor dem Feuerwehrhaus in Öging unter den kritischen Augen der Schiedsrichter Herbert Reiff, Robert Stay und Kreisbrandmeister Stefan Schick. Bei der Verleihung der Leistungsabzeichen im Gasthaus Auer lobte Kreisbrandrat Werner Huber die Bereitschaft der jungen Wehrleute, die diese Ausbildung absolviert haben. Diesem Lob schlossen Sich auch Kommandant Markus Freibuchner und Vorstand Johann Schwertfellner an. Auch Bürgermeister Franz Watzinger betonte, er sei stolz auf den guten Ausbildungsstand der Endlkirchener Wehr. Die erste Stufe der Leistungsprüfung absolvierten Bernhard Bader, Anna Hochhäusl, Lukas Peterbauer und Simone Rinner. Diese hatten erschwerte Bedingungen, denn ihr Aufgabenbereich wurde wie die Absolventen der höheren Stufen per Los ermittelt. Die Leistungsstufe 2 in Silber wurde an Andreas Maier, Johannes und Johannes Schwertfellner übergeben; die Leistungsstufe 3 in Gold ging an Andreas Grübl; die Leistungsstufe 4 Gold auf blauem Grund machten Robert Demmelhuber, Simon Gartenmaier, Daniel Gartenmaier, Florian Edstaller und Maximilian Kamhuber, die Leistungsstufe 5 Gold auf grünem Grund machte Christoph Schwertfellner und die Leistungsstufe 6 Gold auf rotem Grund legten Christian Bumeder und Lukas Rothenaicher ab. - hok Quelle: ANA 19.05.2017

GruppenfotoGruppenfoto

Ein neuer Maibaum verschönert seit Montag das Ortsbild von Erlbach. Bei Sonnenschein startete das Maibaumfest der Schützen gegen 11 Uhr. Viele Gäste waren gespannt, ob Maibaumdiebe zugeschlagen hätten. In der Wartezeit sorgten die Hubertusschützen für die Bewirtung der 350 Gäste. Kurz vor 13 Uhr kam das Gefährt mit dem Maibaum kurz vor dem Ortsschild zum Stillstand. Die 20 Diebe der Freiwilligen Feuerwehr Endlkirchen, die den Baum entwendet und in mühevoller Handarbeit geputzt und geschliffen hatten, wollten den Baum nicht so einfach hergeben. Nun war Schützenmeister Manfred Rothenaicher gefragt. Die Verhandlungen kamen nicht so richtig in Gang, aber letzten Endes hatte die Feuerwehr doch ein Einsehen und der Baum konnte die Reise zur Dorfmitte fortsetzen. Die Feuerwehr Endlkirchen hatte den Baum prächtig geschmückt, auch mit Zunfttaferln, die das Handwerk, die Vereine und Betriebe im Dorf widerspiegeln. Gestiftet worden war der Baum von der Familie Kamhuber aus Buch. Bis aber der Maibaum stand, war viel Männerschweiß und ein Schaufelbagger nötig. Mit knapp 23 Metern Länge ging er auch tatsächlich nur knapp am Balkon des benachbarten Wirtshauses vorbei. Es war Zentimeterarbeit. Aber für Johann Gartmeier und dessen Bagger stellte der Maibaum kein Hindernis dar, denn die traditionellen Schwaiberl kamen aus Sicherheitsgründen nicht zum Einsatz. Für die musikalische Umrahmung des Maibaumfestes sorgte Walter Karpfinger. Neu ist auch das „Maibaum-Bankerl“ von Manfred Hindera, das zukünftig neben dem Maibaum stehen wird. − bm Quelle: ANA 03.05.2017

 MaibaumgruppeMaibaumgruppe

Vor großen Problemen stehen seit dem Wochenende die Hubertusschützen.
Nur alle drei Jahre bekommt das Dorf ein neues bayrisches Wahrzeichen, einen Maibaum. Diesen wollten die Schützen am Montag, 1. Mai, traditionsgemäß mit einer gebührenden Feier aufstellen. Doch nun kam alles anders: Einige Schützen hatten sich für den vergangenen Montag zum Säubern und Schleifen des Maibaumes verabredet – aber daraus wurde nichts. Wie Schützenmeister Manfred Rothenaicher bekannt gab, haben wie schon vor drei Jahren, die Maibaumdiebe zugeschlagen – gemäß alter Tradition. Jetzt weiß keiner beim Schützenverein, wo sich der 22,5 Meter lange Baum nun befindet. Rothenaicher merkte noch an: „Die Diebe sollen sich doch zu erkennen geben und den Maibaum nicht zu Brennholz verarbeiten!“ Rothenaicher zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass das Aufstellen wie gewohnt am 1. Mai am Dorfplatz stattfinden kann. Ab 11 Uhr wird ein Mittagstisch angeboten, die Maibaumdiebe werden – so die Hoffnung der Schützen – bei schönem Wetter gegen 13 Uhr mit dem fertig geschmückten Baum eintreffen. - red

Quelle: ANA 26.04.2017

 

Führerschein: 1000 Euro für Erwerb

In welcher Höhe soll die Gemeinde Feuerwehrleute beim Erwerb des Feuerwehr-Führerscheins C unterstützen? Mit dieser Frage hat sich der Gemeinderat befasst. Wie Bürgermeister Franz Watzinger vorschlug, soll ab heuer für zwei Mann pro Jahr und Feuerwehr der Erwerb des Führerscheins finanziert werden. Dabei trägt die Gemeinde 1000, die Wehr 500 Euro der Kosten pro Führerschein. Der Restbetrag muss von den Wehrleuten übernommen werden. Die Auszahlung des Betrages an den Feuerwehrkameraden erfolgt in einem Zeitraum von fünf Jahren im aktiven Dienst. Dem wurde einmütig zugestimmt. - sl

Quelle: ANA 29.03.2017