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Daxnfeuer u.ä. müssen nicht mehr bei der Polizei oder der ILS Traunstein gemeldet werden. Eine Meldung ist nur an die Gemeinde Erlbach erforderlich, diese gibt die Meldung an den Kommandanten des Ortes Endlkirchen oder Erlbach weiter.

Tel.: 08670 / 229 http://www.erlbach.de/

Falls ein Anruf bei der ILS wegen einem Feuer eingeht, kann die ILS ja nicht unterscheiden, ob es sich um das gemeldete Daxnfeuer handelt, oder ob tatsächlich ein anderer Brand vorliegt. Daher wird die ILS auf jeden Fall alarmieren.

Die zuständige Feuerwehr muss dann nachprüfen, ob nur das Daxnfeuer gemeldet wurde, oder eben ein echter Brand vorliegt. Aber man ist vorinformiert und kann sich darauf einstellen.

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Das Verbrennen von Astmaterial und Gipfeln (Schlagabraum) bei Waldarbeiten, die sog. Daxenfeuer, sind grundsätzlich nach Art. 17 Abs. 4 (1) BayWaldG für den Waldbesitzer oder dessen Beschäftigte erlaubt; bei Waldbrandgefahr sollte jedoch darauf verzichtet werden. Derartige Daxenfeuer sollen auf begründete Ausnahmefälle beschränkt werden wie beispielsweise bei der Borkenkäferbekämpfung. Alternativ wird das Häckseln des Materials, verstreutes Liegenlassen oder Bündeln auf Haufen oder Schlauen empfohlen.

In der Regel überwiegen bei Daxenfeuern die Nachteile wie Luftverschmutzung, Nährstoffverluste, Risiken von entstehenden Waldbränden und der sehr hohe Arbeitsaufwand.

Details zum Verbrennen von pflanzlichen Abfällen sind in § 2 Abs. 4 i. V. m. § 5 der „Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb zugelassener Beseitigungsanlagen (Pfl- AbfV)“ geregelt:

  • Nur außerhalb von Ortschaften

  • nur an Werktagen von 8 – 18 Uhr

  • keine Belästigung Dritter durch Rauch darf entstehen

  • nicht bei Wind verbrennen, um ein Übergreifen von Feuer zu verhindern

  • Bewachung des Feuers von mind. 2 über 16-jährigen Personen mit geeignetem Löschgerät

  • ein Schutzstreifen um Feuerstelle

  • Löschen der Glut bei Einbruch der Dunkelheit

Quelle: http://www.aelf-wm.bayern.de